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Quest Management Extensions für den System Center Configuration Manager, Teil 2 MacOS, AIX, HP-UX, Suse und Solaris mit dem Windows System Center verwalten

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Anbieter von Management-Tools, Quest Software, bietet mehrere Erweiterungen für das Microsoft System Center an, die das Windows-Only-Tool fit für eine Verwaltung heterogener Systemlandschaften machen. Im zweiten Teil dieser Artikelserie hat IP-Insider die Quest Management Extensions für den System Center Configuration Manager genauer unter die Lupe genommen.

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Mit den Quest Management Extensions erhält die Verwaltung von Unix, Linux, MacOS & Co. das Windows Look & Feel
Mit den Quest Management Extensions erhält die Verwaltung von Unix, Linux, MacOS & Co. das Windows Look & Feel
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei den Erweiterungen für die Bereiche „Change und Konfiguration“ handelt es sich um Add-Ons zum System Center Configuration Manager 2007 (SCCM). Der Configuration Manager ist der Nachfolger des System Management Servers. Er hat vor allem die Verwaltung der Clients im Visier, kann aber auch zur Serververwaltung eingesetzt werden.

Funktional umfasst der SCCM die Aufgaben der Inventarisierung von Hard- und Software, die Softwareverteilung auf die Zielsysteme und den Fernzugriff für Wartungszwecke. Ferner, und dies war einer der Hauptgründe für die Namensänderung, soll der SCCM in Zukunft stärker zur Verwaltung der gewünschten Zielkonfiguration von Geräten eingesetzt werden.

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Quest dehnt mit den Management Extensions für den SCCM nun die Verwaltungsmöglichkeiten des Configuration Manager auf heterogene Infrastrukturen aus. Hierzu zählen Systemlandschaften mit den Betriebssystemen AIX, HP-UX, Suse- oder RedHat-Linux sowie Solaris, VMware-ESX und MacOS. Erreicht wird die Kooperation des Windows-Only-Tools mit alternativen Betriebssystemen durch spezielle Erweiterungsmodule für den Configuration Manager. Diese laufen im Hintergrund und fungieren als Datenlieferanten oder Kommunikationsschnittstelle zu den verwalteten Systemen.

Verwaltung heterogener Welten durch Windows-Tools

Der Administrator arbeitet dabei weiterhin auf der Management-Oberfläche des Configuration Managers, die Quest-Erweiterungen laufen ausschließlich im Hintergrund. Um an die Daten der zu verwaltenden Gerät zu kommen bzw. diese überwachen und steuern zu können, bietet Quest zwei Möglichkeiten: ein Agenten-basiertes und eine Agenten-loses Management der Zielgeräte.

Die Agenten selbst basieren auf OpenWBEM (Web Based Enterprise Management), einem Management-Interface für offene Systeme. Die Verteilung der Agenten ist allerdings etwas anders gelöst als dies der Configuration Manager standardmäßig vornimmt. Hier wird der Agent nicht wie beim SCCM aus den Rechner-Collections heraus verteilt, sondern über eine separate Funktion, die Quest im SCCM integriert hat, ausgerollt. Dies ist allerdings auch die einzige Änderung die Quest hier vornimmt.

Zur Verteilung der Agenten stehen diverse Verfahren zur Verfügung, die sich im Ablauf aber alle an den von Windows-Systemen gewohnten Verfahren orientieren. Über ein Auto-Discovery sind die Rechner im Netzwerk zu finden. Alternativ können sie per IP-Adresse, Host-Namen oder auch dem Active Directory gefunden werden. Der eigentliche Verteilvorgang der Agenten wird dann über einen Assistenten abgewickelt.

Auch alle weiteren Verwaltungsvorgänge entsprechen den von Microsoft für die Windows-Systeme im SCCM vorgegebenen Verfahren. Die Quest-Erweiterungen sorgen dabei zum einen für die Entgegennahme der Befehle von der SCCM-Konsole und für die Bereitstellung der Zielsystem-Parameter beim SCCM. Um die Umsetzung der unterschiedlichen Formate der Statusmeldungen z.B. von Linux zu Windows kümmert sich die Quest-Software ebenfalls.

weiter mit: Heterogene Systeme im Reih und Glied mit Windows

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