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Glasfaser: Internetzugänge mit bis zu 50 Mbit/s M-net baut Breitbandnetz im Landkreis Starnberg aus

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Im Landkreis Starnberg werden 28 Kilometer Glasfaser- und Kupferleitungen verlegt, um rund 4.000 Haushalten einen schnellen Internetzugang zu bieten und die Attraktivität des Standorts für Betriebe zu erhöhen.

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Der Freistaat Bayern fördert den Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum.
Der Freistaat Bayern fördert den Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum.

M-net wird im Landkreis Starnberg ein neues Breitbandnetz bauen und betreiben. Insgesamt will das Telekommunikationsunternehmen durch diese Maßnahme 4.000 Haushalte mit einem schnellen Internetzugang verbinden. Aktuell können die Bewohner in den insgesamt zwölf Ortsteilen der Gemeinden Feldafing, Krailling, Pöcking, Seefeld und Tutzing im Landkreis Starnberg häufig nur mit weniger als einem Mbit/s online gehen. Nach dem Ausbau sollen die Internetanschlüsse eine Bandbreite von bis zu 50 Mbit/s bieten.

Glasfaser für schnelles Internet

M-net will im Landkreis Starnberg dazu rund 28 Kilometer neue Glasfaser- und Kupferleitungen verlegen und mit den vorhandenen Telefonleitungen verbinden. Mit diesem Ausbau will das Telekommunikationsunternehmen in der Region Anschlussbandbreiten von bis zu 50 Mbit/s realisieren. Anders als bei zum Beispiel Mobilfunktechnologien stehen diese hohen Bandbreiten pro Anschluss laut M-net stabil zur Verfügung – egal, wie viele Anwender parallel Daten austauschen.

Hohe Bandbreite im ländlichen Raum

Der Freistaat Bayern fördert das Projekt im Rahmen seines Programms zum Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum. „Bisher konnten die Internetnutzer in den Kommunen die übertragenen Daten ja quasi noch per Handschlag begrüßen“, berichtet Landrat Karl Roth. „Der gläserne Zugang auf die Datenautobahn hebt nun nicht nur den digitalen Lebensstandard erheblich an, sondern wertet zudem die Standortattraktivität der Region noch mal wesentlich auf.“

„Die heutige Vertragsunterzeichnung der Kooperationsverträge bedeutet einen weiteren großen Schritt, um die Förderung der Wirtschafts- und Standortattraktivität unserer Region nachhaltig zu sichern“, betont Christoph Winkelkötter, Geschäftsführer der gfw Starnberg mbH, die gemeinsam mit dem Ingenieurbüro IK-T die Kommunen bei diesen Maßnahmen betreut.

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