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Durchspleißen von bis zu 24x Glasfasern LWL-Spleißmodul mit Bündelader-Überlängenmanagement

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem reinen LWL-Spleißmodul für die modulare Central-Office-Lösung tDF sollen Netzwerktechniker bis zu 24x Glasfasern durchspleißen können. Durch das integrierte Bündelader-Überlängenmanagement, so Hersteller TDE, werde keine zusätzliche Höheneinheit für das Überlängenfach beansprucht.

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Mit dem neuen reinen LWL-Spleißmodul können Netzwerkexperten ihren ODF-Verteiler erweitern.
Mit dem neuen reinen LWL-Spleißmodul können Netzwerkexperten ihren ODF-Verteiler erweitern.
(Bild: TDE)

Trans Data Elektronik (TDE) erweitert die modulare Central-Office-Lösung tDF um ein reines LWL-Spleißmodul. Bislang, so der Hersteller, konnten Netzwerktechniker die Fasern bei der tDF-Lösung nur durch das Anspleißen von Pigtails über die klassische Spleiß-to-Patch-Umsetzung terminieren. Mit dem LWL-Spleißmodul sei es nun möglich, den Optical-Distribution-Frame-Verteiler (ODF) um die im Feld ebenso gebräuchliche Anwendung für das Durchspleißen von bis zu 24x Glasfasern zu erweitern.

Einzigartig an dem Spleißmodul sei das integrierte Bündelader-Überlängenmanagement: Gegenüber herkömmlichen Lösungen sei kein zusätzliches Überlängenfach erforderlich, wodurch die mit dem Spleißmodul bestückte tDF-Baugruppe mit einer Höheneinheit weniger auskomme. Das Resultat sei eine sehr hohe Packungsdichte. Eine tDF-19-Zoll-Baugruppe mit drei Höheneinheiten könne mit zwölf Spleißmodulen bestückt, und pro Baugruppe könnten bis zu 288 Spleiße abgelegt werden. In einem tDF-Racksystem mit 46 Höheneinheiten würden demnach bis zu 4032 Spleiße Platz finden.

Da TDE im Zusammenhang mit dem neuen Spleißmodul den Flexschlauch-Durchmesser von 6,4 auf fünf Millimeter verkleinert habe, sei für die tDF-Baugruppe rückseitig ein neues Bündeladermanagement nötig geworden. Dadurch lasse sich die doppelte Anzahl an Flexschläuchen managen. Netzwerktechniker könnten zudem vom flexibleren und komfortableren Handling der dünneren Schläuche profitieren.

Das neue Bündeladermanagement sei mit den bisherigen Spleiß-to-Patch-Modulen kompatibel. TDE zufolge lassen sich Spleiß-auf-Patch- und reine Spleißmodule kombiniert bestücken. Durch die Kompatibilität zu den tML-Verkabelungssystemen sei außerdem die Bestückung mit MPO/MTP-Modulen in derselben Baugruppe möglich.

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