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Open-Xchange bekommt einen „Social OX“ Linux-Groupware integriert externe Accounts, Xing und Facebook

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit dem aktuellen Release 6.10 von „Open-Xchange“ lassen sich erstmals auch E-Mails von externen Accounts und Kontaktdaten von „Social Networks“ integrieren. Das Groupware-Konzept wird mit „Social OX“ bezeichnet und erlaubt, Kontaktdaten aus Xing, LinkedIn und Facebook in das Linux-basierte Groupware-System zu übernehmen.

Social OX macht die Groupware Open Xchange durchlässig für Kontakte aus sozialen Netzen
Social OX macht die Groupware Open Xchange durchlässig für Kontakte aus sozialen Netzen
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Vorteil der Integration von Social-Networks und Groupware-Daten: Damit lassen sich alle geschäftlichen und privaten E-Mails samt Kontaktinformationen in einer zentralen Applikation zusammenführen. Damit stehen diese den Anwendern jederzeit, auch auf mobilen Endgeräten, zur Verfügung.

Jürgen Geck, CTO von Open-Xchange, erläutert: „Internet-Dienste wie Xing, LinkedIn, Facebook und Plaxo werden für unser Berufsleben immer wichtiger. Und dank kostenloser Mail-Accounts von Anbietern wie GMX und Web.de ist E-Mail auch aus der privaten Kommunikation nicht mehr wegzudenken.“ Seine Groupware verbinde jetzt die bislang voneinander isolierten Desktop- und Web-Applikationen und biete einen zentrale Anwendung, mit der unterschiedliche Kontaktdaten, Kalender, Aufgaben und Dokumente organisiert werden könnten.

Generell liefert Open-Xchange E-Mail- und Groupware-Lösungen auf Basis von Open Source. Das Unternehmen entwickelt in Deutschland an den Standorten Olpe und Nürnberg, und ist darüber hinaus in den USA in Tarrytown, New York, präsent.

Zu den wichtigsten neuen Funktionen von Open-Xchange 6.10 gehören:

  • Integration von zusätzlichen externen E-Mail-Accounts. Anwender bekommen die E-Mails von privaten Mail-Accounts (zum Beispiel von Arcor, GMX, T-Online und Web.de) automatisch in einen eigenen Ordner von Open-Xchange geliefert.
  • Anwender erhalten all ihre bestätigten Adressdaten aus „Social Networks“ wie Xing oder LinkedIn im Open-Xchange-Adressbuch.
  • Mit Social OX können auch Anwender ohne Open-Xchange-Account anderen Nutzern außerhalb der eigenen Firma Zugang zu bestimmten Dokumenten geben – ohne dass diese jeweils als E-Mail-Anhänge versendet werden müssen.
  • Mit Hilfe von Micro-Formaten können auch Adressen und Kalender Teilnehmern ohne Open-Xchange-Account als HTML-Seite zugänglich gemacht werden, was Kommunikation und Terminabsprachen in unternehmensübergreifenden Teams vereinfacht.

Anwender von Open-XchangeServer erhalten die neue Version 6.10 im Rahmen ihrer Software-Maintenance. Auch die Nutzer von Open-Xchange bei 1&1 Internet, GMX, Hostpoint und anderen Internet-Dienstleistern, erhalten die neuen Funktionen in den kommenden Monaten ohne Aufpreis. Wer das Collaboration-Tool kennen lernen möchte, den lädt das Unternehmen zum Download einer Proberversion ein. Hier gibt es einen kostenlosen Open-Xchange-Account.

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