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„All-Organic Polymer Ridge Waveguide Modulator“-Prototyp Lightwave Logic erreicht 25 Gbit/s mit P²IC

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit einem Polymer Photonics Integrated Circuit (P²IC) will Lightwave Logic die Dichte photonischer Funktionen steigern. Jetzt hat das Unternehmen den Prototypen eines optischen Modulators vorgestellt, der genug Bandbreite für Datenraten von 25 Gbit/s erreicht.

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Lightwave Logic setzt auf organische Polymere.
Lightwave Logic setzt auf organische Polymere.
(Bild: Lightwave Logic)

Basierend auf organischen Polymeren hatte Lightwave Logic Bereits im Dezember 2016 einen Modulator für 10 Gbit/s präsentiert. Jetzt erreicht die P²IC-Lösung eine Bandbreite, mit der sich 25 Gbit/s übertragen lassen. Die Modulatoren werden typischerweise in Vierergruppen zusammengefasst und böten damit Durchsätze von 100 Gbit/s.

Damit ist das Ende der Fahnenstange aber offenbar noch nicht erreicht. So wolle man die Lösung in Zukunft auf 50 Gbit/s skalieren. Damit könnte man dann acht Modulatoren gruppieren, um den Markt der 400-Gbit/s-Nodes zu bedienen.

Wie andere Modulatoren auch, wandelt ein P²IC elektronische Informationen in Lichtimpulse um, die dann über Glasfasern übertragen werden. Anders als klassische Schaltkreise könne die von Lightwave Logic präsentierte Lösung jedoch zwei oder mehr optische Funktionen auf einer Substrat-Plattform beherbergen und ermögliche damit eine höhere Komponentendichte.

Diese Dichte könnte künftig stetig steigen. Der Anbieter bemüht schon jetzt eine Analogie zum Mooreschen Gesetz – prognostiziert also, dass entsprechende Systeme im Mach-Zehnder Design ihre Leistung regelmäßig vervielfachen.

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