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TP-Link erweitert JetStream-Serie um Layer-2-Switches für KMU Kupfer-Ethernet, Glasfaser-Links, Bandbreitenbündelung und VoIP im lüfterlosen Gehäuse

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Netzwerkausrüster TP-Link erweitert die JetStream-Serie um zwei lüfterlose Layer-2-Switches mit maximal 24 Base-T-Ports und vier SFT-Slots. Die für KMU gedachten, managed Systeme TL-SG3424 und TL-SG3216 lassen sich wahlweise in Racks oder Büroumgebungen verwenden und bieten Bandbreitenbündelung sowie Support für VoIP und VLAN.

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Der TL-SG3424 bietet 24 Base-T- und vier SFP-Ports für 284 Euro.
Der TL-SG3424 bietet 24 Base-T- und vier SFP-Ports für 284 Euro.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit den jetzt vorgestellten Layer-2-Switches TL-SG3424 und TL-SG3216 erweitert TP-Link die JetStream-Serie um Systeme für den Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Geräte sollen dabei marktübliche Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen mit einem attraktiven Preis vereinen.

Zu den beworbenen Funktionen gehören Bandbreitenbündelung (Link Aggregation) und hierarchische Dienstgütefunktionen (Quality of Service, QoS). Mit L2/L3/L4-QoS-Richtlinien sollen Administratoren beispielsweise Sprach-, Daten- und Videodienste im Firmennetz integrieren und optimieren. Eine Priorisierung kann dabei abhängig gemacht werden von: IP- oder MAC-Adresse sowie TCP- oder UDP-Portnummer. Zudem unterstützen die Switches VLANs.

Beide JetStream-Switches regeln den Zugriff auf vertrauliche Ressourcen über entsprechende Kontrolllisten. Für weitere Sicherheit sollen 802.1x-Authentifizierung und RADIUS sorgen. IP-MAC-PORT-VID-Binding, Port Security und DHCPSnooping sollen Netze gegen Broadcast-Stürme und ARP-Angriffe (Adress Resolution Protocol) wappnen.

Die Administration erfolgt wahlweise per Command Line Interface (CLI) oder webbasierter Oberfläche. Statusinformationen lassen sich per SNMP oder RMON abfragen. Durch die ebenfalls integrierten Protokolle NDP/NDTP kann die Systeme auch ein zentraler Commander-Switch verwalten.

Die Switches unterscheiden sich in der Portausstattung. Der TL-SG3424 bietet vier Combo-SFP-Ports, 24 10/100/1000-Ports sowie eine Backplane-Bandbreite von 48 Gbit/s; beim TL-SG3216 müssen sich Anwender mit zwei SFP-Ports und 16 10/100/1000-Anschlüssen begnügen.

Der TL-SG3424 kostet 284 Euro (brutto), der TL-SG3216 ist für 207 Euro zu haben. Im Preis inbegriffen sind fünf Jahre Garantie und kostenloser Austauschservice im ersten Jahr.

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