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Hohe Bildqualität mit halber Bitrate Künftiger Videoübertragungsstandard HEVC wird skalierbar

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Vidyo und Samsung Electronics haben gemeinsam einen Vorschlag zur skalierbaren Codierung für den High-Efficiency-Video-Coding-Standard (HEVC) eingereicht, den die Internationale Fernmeldeunion ITU-T voraussichtlich als H.265 führen wird.

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Vidyo wirkt bei der Entwicklung des HEVC-Standards für Echtzeitvideokommunikation mit hoher Bildqualität und halbierter Bitrate mit.
Vidyo wirkt bei der Entwicklung des HEVC-Standards für Echtzeitvideokommunikation mit hoher Bildqualität und halbierter Bitrate mit.
(Archiv: Vogel Business Media)

Der derzeit von den Standardisierungsgremien der Internationalen Fernmeldeunion ITU-T erarbeitete und voraussichtlich als H.265 geführte Videoübertragungsstandard HEVC hat zum Ziel, die für eine Videoübertragung nötige Bitrate zu halbieren und dabei eine genauso hohe Bildqualität zu bieten wie der heute am weitesten verbreitete Standard H.264.

Vidyo und Samsung Electronics haben gemeinsam einen Vorschlag zur skalierbaren Codierung für den HEVC-Standard eingereicht. Die Technologie von Vidyo ist zudem Teil der Einreichung des französischen Forschungscenters von Canon.

Vidyo nutzte bereits 2007 die Erweiterung des H.264-Standards zur skalierbaren Videocodierung (H.264 SVC) im Rahmen seiner softwarebasierenden Adaptive Video Architecture.

Jetzt möchte das Unternehmen seine Erfahrungen in puncto Design und Implementierung skalierbarer Videocodierung auch bei der Entwicklung des HEVC-Standards einbringen, um die Voraussetzungen für Echtzeitvideokommunikation über das Internet und über kabellose Netze zu schaffen. Der Beitrag von Vidyo zum HEVC-Projekt umfasst das technische Design aus 19 zum Patent eingereichten Vidyo-Anwendungen.

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