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Experton Group: Untersuchung im Umfeld von Serverbetriebssystemen Kritische Würdigung des Windows Server 8

| Autor / Redakteur: Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group / Florian Karlstetter

Eine von der Experton Group durchgeführte Untersuchung im Umfeld von Serverbetriebssystemen hat gezeigt, dass die sich ändernden Anforderungen der Anwender, die zunehmenden Möglichkeiten der Bereitstellung von IT sowie der Druck des Managements für die operative Umsetzung neue Handlungsmuster und Technologie bedingt.

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Die nächste Generation des Windows Server: cloud-optimierte, dynamische Plattform mit höherer Performance und erweiterten Speicheroptionen.
Die nächste Generation des Windows Server: cloud-optimierte, dynamische Plattform mit höherer Performance und erweiterten Speicheroptionen.

Um diesen neuen – und sich ändernden – Herausforderungen gerecht zu werden, gilt es auch frühzeitig, losgelöst vom Workload, neue Server-Produktgenerationen und Betriebskonzepte zu validieren. Nachfolgend eine kritische Würdigung des Windows Server 8 unter Berücksichtigung der identifizierten Herausforderungen.

Microsoft hat auf einer Entwicklerkonferenz im September 2011 die „Developer Preview“ für die nächste Generation des Windows Server vorgestellt. Ziel ist es, eine „Cloud-optimierte“ Server-Plattform anzubieten. Im Februar 2012 wurde die „Beta“-Version der kommenden Servergeneration vorgestellt und steht Unternehmen zum umfassenden Testen bereit.

Eine zentrale und wichtige Rolle in der neuen Produktgeneration nimmt dabei Hyper-V ein. Die Windows-Server-8-Hyper-V-Technologie soll eine dynamische IT-Umgebung unterstützen (=ermöglichen), welche sich schnell an wechselnde geschäftliche Anforderungen und Szenarien anpassen lässt. Hyper-V stellt hierbei die Tools zur Verfügung und unterstützt Prozesse mit dem Ziel, die Automatisierung zu erhöhen und dabei gleichzeitig die Gesamtkosten der Infrastruktur zu reduzieren.

Die Virtualisierungskomponente Hyper-V wird umfassend an Leistungsfähigkeit gewinnen. So können pro physischem Host 160 logische CPUs sowie bis zu 2 TerabyteRAM genutzt werden. Dabei kann pro virtueller Maschine 512 Gigabyte Arbeitsspeicher adressiert werden. Umfassend erweitert wurden auch die Speicheroptionen und der Umfang auf virtuellen Festplatten. Diese können bis zu 16 TB groß sein.

Durch die angestrebte umfassende Entkopplung der physischen Infrastruktur von den logischen Workloads soll ein weiterer Schritt in Richtung Cloud erfolgen. Durch ein flexibles Pooling von Rechenleistung, Netzwerk und Speicher soll auch eine größere Elastizität erreicht werden. Bei diesen Zielen ist es kein Wunder, dass Windows Server 8 als eine dynamische, mandantenfähige Infrastruktur positioniert wird, deren Fähigkeiten über die eigentliche Virtualisierungstechnologie hinausgehen.

Windows Server 8: über 300 Anpassungen und Neuerungen

Somit bietet der Windows Server 8 mehr als nur ein stark verbessertes Virtualisierungskonzept. Microsoft gibt an, über 300 Anpassungen oder Neuheiten in die neueste Produktgeneration eingearbeitet zu haben. Dies bedeutet trotz der stetigen Weiterentwicklung, die Microsoft bereits in den vergangen Jahren betrieben hat, einen weiteren großen Schritt.

Allerdings kommt es hierbei nicht auf die einzelne Änderung an, sondern vielmehr auf die im Kontext entstehenden Vorteile für das Unternehmen im Allgemeinen und die Server- und Rechenzentrumsverantwortlichen im Besonderen. Denn diese Menschen sind dafür verantwortlich, dass im Unternehmen ein funktionierendes und zukunftsfähiges Anwendungsszenario auf- und umgesetzt werden kann.

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