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Marktforscher benennen im Auftrag von NEC Störfaktoren der Kommunikation Kommunikationsfähigkeit entscheidet über wirtschaftlichen Erfolg

Redakteur: Ulrike Ostler

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Redshift Research, Tonbridge, bestätigt: Fehlende Kommunikationsfähigkeiten und -werkzeuge sind ein wichtiger Grund, wenn der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt. Unbeantwortete Anrufe, die steigende Anzahl technischer Hilfsmittel und mangelnde Integration von PC und Telefon sind nur einige der häufig genannten Probleme.

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Kommunikation? Ungenügend!, Quelle: 2008 NEC Corporation and/or its Affiliates
Kommunikation? Ungenügend!, Quelle: 2008 NEC Corporation and/or its Affiliates
( Archiv: Vogel Business Media )

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind nicht nur große, sondern vor allem kleine und mittelständische Unternehmen auf moderne Kommunikationslösungen angewiesen. Welche Anforderungen die Mitarbeiter selbst an ein solches Kommunikationssystem stellen, zeigt die Studie von Redshift Research.

Das Marktforschungsunternehmen befragte im Auftrag von NEC mehr als 700 Mitarbeiter in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Italien und Spanien zum Thema Kommunikation am Arbeitsplatz. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die meisten der dort genannten Kommunikationsbarrieren mit modernen und vereinheitlichenden Kommunikationslösungen verhindert werden könnten (siehe: PDF-Download).

Längst steht das Festnetztelefon nicht mehr alleine im Fokus der Kommunikation – Unternehmen tauschen Informationen mit Kunden oder untereinander über Mobiltelefone, E-Mails oder auch Instant Messaging-Programme aus. Die Zahl der Hilfsmittel steigt. So wird es für die Unternehmen zunehmend schwieriger, eine effiziente Nutzung seitens der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Das größte Hindernis: die Unternehmensstruktur

So sehen knapp 30 Prozent aller Befragten in mangelnder Kommunikationsfähigkeit der Mitarbeiter den Hauptgrund dafür, dass ihr Unternehmen nicht das volle Potenzial ausschöpft. 41 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass eine bessere Integration von PC und Telefon die Kommunikation in ihrem Unternehmen verbessern würde.

Mehr als ein Viertel der Befragten nennen die Streuung ihres Unternehmens als entscheidende Barriere. Besonders Unternehmen mit mehreren Standorten – möglicherweise gar im Ausland – sind auf gute Kommunikationsstrukturen innerhalb der Firma angewiesen, um einheitlich agieren zu können und gegenüber dem Kunden kurze Reaktionszeiten zu gewährleisten.

Reibungsloser Übergang?

Es stellt sich somit die Frage, warum viele Firmen nicht von den Möglichkeiten moderner Kommunikationslösungen profitieren, sondern stattdessen auf konservative Technik setzen. 28 Prozent der Befragten geben an, dass sie in der fortschrittsfeindlichen Einstellung ihres Unternehmens ein entscheidendes Problem sehen.

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