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Lösungen für die Migration zu paketbasierten Netzwerken Keymile legt den Fokus auf Breitbandsysteme

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Nach der Übernahme des Mission-Critical-Geschäftsbereiches durch ABB setzt Keymile auf Lösungen für die Betreiber von Breitbandsetzen. Die Produkte sollen Netzbetreibern helfen, vielfältige Sprach- und Datendienste in allen FTTx-Netzarchitekturen kosteneffizient zu realisieren.

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Das Breitbandgeschäft rückt in den Mittelpunkt der Bemühungen von Keymile.
Das Breitbandgeschäft rückt in den Mittelpunkt der Bemühungen von Keymile.
(Bild: © – Creativa Images – stock.adobe.com)

Keymile zufolge setzten die Betreiber von Kommunikationsnetzen wegen des steigenden Bedarfs im Breitbandmarkt auf einen Aus- und Neubau der Netzinfrastrukturen im Zugangsbereich und Transportnetz. Für die optimale Nutzung der Kupferinfrastruktur habe Keymile VDSL-/Vectoring- und G.fast-Lösungen im Portfolio. Mit den Systemen für optische Anschlüsse könnten Netzbetreiber GPON- und P2P-Netzarchitekturen mit hoher Portdichte realisieren. Der IP-MSAN MileGate könne dabei die gleichzeitige Nutzung von Ethernet/IP sowie traditioneller TDM- und SDH-/PDH-Technik aus einem Netzelement ermöglichen. Damit sei die Basis für eine kosteneffiziente Migration der bisherigen verbindungsorientierten Sprach- und Datentechnik hin zu paketbasierten Netzwerken geschaffen.

Keymile sei auf individuell anpassbare Lösungen spezialisiert und betreibe eine eigene Entwicklung, eine eigene Fertigung und ein zertifiziertes EMV-Labor. Als Folge des Verkaufs des Bereichs für Mission-Critical-Kommunikationsnetze an ABB könne Keymile nun seine Investitionen für Forschung und Entwicklung vollständig auf den Breitbandsektor konzentrieren. Das Unternehmen werde sein Portfolio um neue Technologien erweitern. Der Fokus liege hierbei insbesondere auf dem Bereich der passiven optischen Netze.

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