Mit „Operator“ wird die Telefonalage Asterisk auch für VoIP-Laien bedienbar

Kerio baut VoIP-Anlagen für kleine und mittelständische Firmen

20.01.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Kerio baut nun neben Mail-Servern und Firewalls auch VoIP-Telefonanlagen: Kerio Operator, Bild: Kerio
Kerio baut nun neben Mail-Servern und Firewalls auch VoIP-Telefonanlagen: Kerio Operator, Bild: Kerio

Heute bringt Kerio Technologies, Hersteller von Groupware und Firewalls, mit dem „Kerio Operator“ eine IP-PBX heraus. Die VoIP-Anlage basiert auf dem Open-Source-Projekt Asterisk, adressiert kleine sowie mittelständische Unternehmen und ist laut Hersteller sowohl für Admins als auch Nutzer sofort intuitiv bedienbar. Gegen den Trend gibt es die Anlage nicht nur als Software, sondern auch in zwei Hardware-Ausführungen.

„Alles, was bisher an VoIP-Anlagen auf dem Markt angeboten wird, ist zu komplex“, sagt Stubbe Stubbe, Director of Sales von Kerio in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Das könnten die Technik-affinen Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die die Telefone und die Anlagen einrichten und nutzen, nicht gebrauchen. Asterisk alleine sei beispielsweise eine Anwendung für „Techies“.

So sei der Anspruch der Kerio-Produkte, die der Hersteller nun seit rund zwei Jahren entwickelt, dass sich der Umgang mit der IP-PBX ganz einfach gestalten solle. Und daher konfigurieren sich die Telefone der Hersteller Cisco, Linksys und Snom beim Anschluss an die Anlage quasi automatisch.

Doch basiert Kerio auf der Open-Source-Software Asterisk, die ein hohes Maß an Zuspruch und Unterstützung durch die SIP-Community genießt. Die Anbindung von Engeräten ist somit vergleichsweise einfach, da das Standardprotokoll für Voice over IP (VoIP) SIP unterstützt wird. So können Administratoren manuell jedes SIP-fähige Endgerät mit der Telefonanlage nutzen.

Voreinstellungen und Konfigurationen

Admins greifen zur Konfiguration über die Web-basierte Bedienoberfläche der Anlage mit kontextbezogener Hilfe und einen Konfigurationsassistenten auf die Anlage zu. Sie benötigen somit laut Stubbe kein VoIP-Experten-Wissen.

Auch die Bedienung für die Benutzer sei einfach. Ihnen steht die Browser-basierte Oberfläche „MyPhone“ zur Verfügung, die sie beispielsweise auch von unterwegs nutzen können, um auf ihre Voicemails und Telefoneinstellungen zuzugreifen.

Voice-Mails, die auf Reisen abgerufen werden, bekommen übrigens einen „bearbeitet“-Status. Das funktioniert, wenn neben einem Operator-Produkt auch der Mail-Server von Kerio, das Produkt „Connect“, genutzt wird.

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