Kunden können von Cisco ACE zu LMOS wechseln

Kemp-Loadmaster-Betriebssystem für Cisco-UCS-C-Server

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Ciscos UCS-C-Serie kann nun statt mit der Cisco-ACE-Lösung mit dem Kemp-Loadmaster-Betriebssystem betrieben werden.
Ciscos UCS-C-Serie kann nun statt mit der Cisco-ACE-Lösung mit dem Kemp-Loadmaster-Betriebssystem betrieben werden. (Bild: Cisco)

Für eine schlankere Anwendungsbereitstellung innerhalb der UCS-Infrastruktur hat Kemp Technologies nach eigenen Angaben sein Loadmaster-Betriebssystem (LMOS) für den Bare-Metal-Betrieb auf jedem Server der Cisco-UCS-C-Serie optimiert.

Nach einem Kemp zufolge erfolgreichen Testabschluss auf Basis von Ciscos Interoperability Verification Testing (IVT) können Cisco-Kunden nun anstelle der Cisco-ACE-Lösung Kemps LMOS für die Server der UCS-C-Serie (Unified Computing System) implementieren. Anwender dieser Load-Balancing-Lösung könnten ihre angestammte Cisco-Konfiguration beibehalten und dank der nahtlosen Verzahnung beider Systeme ihre IT in gewohnter Art und Weise weiter managen.

Das Kemp LMOS sei flexibel skalierbar. Bei steigenden Anforderungen der Unternehmensanwendungen ließen sich zusätzliche Ressourcen bereitstellen und die Leistungsfähigkeit entsprechend anpassen. Cisco-Kunden könnten nun von Kemps UCS-optimierter Load-Balancing-Software profitieren und die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit ihrer Anwendungen optimieren. Da diese nun nicht mehr mit einem Load-Balancer außerhalb der Cisco-Infrastruktur kommunizieren müssten, ließen sich Kommunikationspfade und Reaktionszeiten minimieren und traditionelle Latenzprobleme vermeiden.

Folgendes Szenario stellt Kemp zufolge einen typischen Anwendungsfall dar: Ein Cloud-Service-Provider kann nun hochperformante virtuelle Lösungen konzipieren, die für Workloads in Produktionsumgebungen und geschäftskritische Anwendungen ausgelegt sind. Hierzu gehören ERP- und CRM-Systeme, die besonders hohe Ansprüche an Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit stellen. Durch die Implementierung der applikationszentrischen Load-Balancing-Software von Kemp in Kombination mit Ciscos UCS profitierten Administratoren von einer Load-Balancing-Funktionalität, die auch nativ innerhalb der UCS-Infrastruktur läuft. Damit sei sie in der Lage, Workload-Anfragen dynamisch anzupassen, sobald eine neue Anwendungsinstanz hinzukommt.

Der Cisco UCS Manager könne alle Bereiche der Lösung – einschließlich Load-Balancing – handhaben, ob vom Rechner ins Netzwerk oder von physischen zu virtuellen Maschinen. Das policybasierende Management könne die Agilität und Skalierbarkeit im laufenden Betrieb durch Automatisierung steigern und so die Lastenverteilung über alle UCS-Server, Load-Balancer und virtuelle Maschinen hinweg optimieren.

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