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Arbeitsplatztransformation (Keine) Angst vor Künstlicher Intelligenz

Autor / Redakteur: Sarah Böttcher / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Bedeutet der Einsatz von Künstlicher Intelligenz das Ende menschlicher Arbeit? Die Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes spaltet die Gesellschaft. Laut einer globalen Lenovo-Studie wird jedoch vermehrt das Potenzial von anstatt die Angst vor intelligenten Technologien gesehen.

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Wird der Einsatz neuer Technologien Arbeitsplätze vernichten oder neue etablieren?
Wird der Einsatz neuer Technologien Arbeitsplätze vernichten oder neue etablieren?
(Bild: fotomek - stock.adobe.com)

Sämtlicher Horrorszenarien zum Trotz sind mehr als die Hälfte (58 %) der Menschen davon überzeugt, dass intelligente Technologien den Arbeitsplatz positiv verändert haben. Darüber hinaus sind sie davon überzeugt, dass der Einsatz dieser Technologien dazu beiträgt, vielfältigere Arbeitsumgebungen zu schaffen. Zu diesen Ergebnissen ist eine globale Studie, bei der rund 15.000 Menschen weltweit befragt wurden, im Auftrag von Lenovo gekommen.

Durch die Automatisierung erhoffen sich 52 Prozent der Umfrageteilnehmer die Abnahme mühsamer Aufgaben. Dazu zählen zeitaufwändige Aufgaben wie Papierkram (45 %), Stundenzettel und Rechnungen (39 %), Reinigen und Organisieren (37 %) und Protokollieren (36 %). Bereits die Hälfte aller Studienteilnehmer ist davon überzeugt, dass ihre intelligenten Geräte ihnen jeden Tag mindestens 30 Minuten Zeit sparen, indem sie ihnen helfen, Dinge schneller und effizienter zu erledigen.

Positive Auswirkungen

Neben Zeitersparnis sollen der Studie zufolge auch weitere positive Auswirkungen auf den Arbeitsplatz entstehen, wie zum Beispiel die Fähigkeit, Arbeitsmöglichkeiten und Arbeitsplatzqualität zu verbessern. 58 Prozent der Menschen glauben fest daran, dass Technologie Menschen hilft, gute Jobs zu bekommen und Karriere zu machen, wobei Beschäftigte in China (75 %), Indien (73 %) und Mexiko (72 %) die positivste Sichtweise hinsichtlich Auswirkungen der Technologie auf ihre Karriere teilen.

Eine ähnliche Anzahl (56 %) ist fest davon überzeugt, dass Technologie das Erklimmen der nächsten Karrierestufe vereinfacht. Am deutlichsten war dies bei den Beschäftigten in Indien (85 %), Mexiko (74 %) und Brasilien (72 %).

Hartnäckige Bedenken

Trotzdem äußerten mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer Bedenken über die zukünftige Entwicklung: 51 Prozent gehen davon aus, dass neue Technologien „ihre Arbeitsplätze abbauen“ könnten. So sehen der Studie zufolge die Mehrheit der Befragten große Technologie-Unternehmen in der Verantwortung „zum Gemeinwohl beizutragen“. 30 Prozent meinen, dass ihre Hauptaufgabe darin bestehen sollte, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

„Während es leicht ist, sich in einige der berechtigten Bedenken über die potenziellen Auswirkungen der Technologie auf die Arbeitnehmer einzumischen, ist es noch einfacher zu vergessen, wie viele unglaubliche Dinge unsere technischen Geräte tun, um unsere Arbeit einfacher und lohnender zu machen. Die Vorteile, die technische Geräte bieten – von direkten persönlichen Gesprächen mit Kollegen auf der ganzen Welt bis hin zur Vereinfachung und Automatisierung langwieriger Aufgaben – haben einen wesentlich tieferen Einfluss auf den heutigen Arbeitsplatz als alles, was wir bisher gesehen haben“, erläutert Bob O'Donnell, President und Chief Analyst bei Technalysis Research.

Zur Studie

Im Auftrag von Lenovo wurden von Dynata sowie Lucid in Zusammenarbeit mit der Zeno Group Research & Insights 15.226 Personen in sieben Sprachen in zehn globalen Märkten, darunter die USA, Mexiko, Brasilien, China, Indien, Japan, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien, befragt. Die Stichprobe der Befragten war national repräsentativ für die Online-Population von Erwachsenen (18+) in jedem Markt. Die Umfrage wurde vom 31. März bis 27. April 2019 durchgeführt.

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Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin