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DNS-Sicherheit als gemeinsame Aufgabe der Internetwirtschaft Kampf dem DNS-Missbrauch

Von Bernhard Lück

Die Initiative „topDNS“ unter dem Dach des eco-Verbands möchte die Sicherheit des Domain Name System (DNS) erhöhen. Ziel sei ein stabiler und sicherer Betrieb, die Förderung von Aktivitäten gegen Missbrauch und Aufklärung darüber, welche Maßnahmen effektiv und angemessen sind.

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Die topDNS-Initiative hat das Ziel, wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung von DNS-Missbrauch zu etablieren.
Die topDNS-Initiative hat das Ziel, wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung von DNS-Missbrauch zu etablieren.
(Bild: eco – Verband der Internetwirtschaft)

Bei „topDNS“ arbeiten Registries, Registrare und Hosting-Provider zusammen, um das Domain Name System (DNS) besser vor missbräuchlichen Aktivitäten zu schützen, erklärt eco, Verband der Internetwirtschaft, den Zweck der Initiative. Weltweite Branchengrößen wie VeriSign, CentralNic, Public Interest Registry, IQ Global AS, Leaseweb und Realtime Register seien Unterstützer der ersten Stunde.

„Die Mitglieder des eco-Verbands repräsentieren ein breites Spektrum unterschiedlicher Anbieter von Internet-Infrastrukturen, die das DNS bereitstellen und nutzen. Wir haben mehr als 25 Jahre Erfahrung, Mitglieder zu vernetzen, erfolgreich Fachwissen zu teilen und Best Practices zu entwickeln. Diese Erfahrung nutzen wir nun, um DNS-Missbrauch durch Malware, Botnetze, Phishing, Pharming und bestimmte Arten von Spam wirksam zu bekämpfen“, sagt Thomas Rickert, Director des Names & Numbers Forum im eco-Verband und ein Initiator der topDNS-Initiative. „Die topDNS-Initiative unterstützt das Bestreben der eco-Mitgliedsunternehmen, Hand in Hand digitale Infrastrukturen zuverlässig und sicher zu betreiben und so das Vertrauen in die Digitalisierung zu stärken.“

Ein wichtiges Ziel der Initiative sei es, wirkungsvolle Maßnahmen zur Bekämpfung von DNS-Missbrauch zu etablieren. Sperrungen von Domains sollten nicht leichtfertig und stets als letzte Möglichkeit der Bekämpfung illegaler Inhalte angesehen werden. Das Löschen solcher Inhalte sei nicht nur langfristig effektiver, sondern reduziere auch das Risiko kollateraler Beeinträchtigungen, die beim Sperren von Domains auftreten können.

Meilensteine auf dem Weg zu diesem Ziel seien innerhalb der topDNS-Initiative neben dem Austausch von Best Practices, die Standardisierung von Abuse-Berichten, die Entwicklung eines Trusted Notifier Framework und Aufklärungskampagnen in Richtung Politik, Entscheider:innen und Fachexpertengruppen. Dabei arbeite die Initiative eng mit dem Internet & Jurisdiction Policy Network und dem DNS Abuse Institute zusammen.

Die Arbeit der Initiative baue auf dem etablierten DNS Abuse Framework auf. Dieses Rahmenwerk haben mehr als 50 Registries und Registrare unterzeichnet, um die Sicherheit des DNS zu stärken. Diese Selbstverpflichtung der Branche werde bereits von vielen eco-Mitgliedern unterstützt. Um das Bewusstsein für DNS-Sicherheit zu erhöhen und die Zusammenarbeit gegen DNS-Missbrauch zu verbessern, setzt der eco-Verband mit topDNS auf sein weltweites Branchennetzwerk aus Unternehmen, Vertreter:innen öffentlicher Verwaltung, von Strafverfolgungsbehörden, Gesellschaft und Politik. Die Initiative stehe weiteren Unternehmen offen, die sich gegen DNS-Missbrauch engagieren möchten.

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