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SOA-Fundament mit Enterprise Service Bus Kabel Deutschland setzt auf Oracle-Software

| Redakteur: Martin Hensel

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland gönnnt seiner IT-Infrastruktur neue Software von Oracle, insbesondere einen Enterprise Service Bus (ESB). Auf Basis von Oracle „Fusion“ soll nun eine unternehmensweite SOA-Infrastruktur entstehen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Kabel Deutschland setzt bei der Neuausrichtung seiner IT-Architektur auf Middleware-Produkte von Oracle. Basierend auf Fusion soll eine unternehmensweite SOA-Infrastruktur mit Integration von Enterprise Service Bus (ESB) entstehen, die genügend Leistungsreserven und Flexibilität für aktuelle und künftige Anforderungen bietet. Die Bedürfnisse sind hoch: Kabel Deutschland betreibt Netze in 13 Bundesländern und versorgt rund 9,5 Millionen deutsche Haushalte mit Datenleitungen und Fernsehprogrammen.

„Um zukünftig neue Geschäftsbereiche erschließen und die steigende Anforderungskomplexität abbilden zu können, ist eine strategische Neuorientierung der IT-Architektur in Richtung einer SOA notwendig“, erläutert Peter Halser, Leiter IT-Systeme von Kabel Deutschland. Insbesondere erfülle der ESB in Verbindung mit der anderen SOA-Software von Oracle die Erwartungen des Netzbetreibers an das künftige SOA-Backbone.

In ersten Projekten wurde mit Hilfe der Business Process Execution Language (BPEL) das Provisioning-System von Kabel Deutschland an die bereits vorhandene Customer-Care- und Billing-Lösung angebunden. In weiteren Schritten soll der ESB als Integrationsplattform die Kernprozesse des Providers durchgängig verbinden und so für wiederverwendbare Services sorgen.

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