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Eutelsat Communications bringt Breitband für 200.000 deutsche Haushalte und Firmen KA-SAT liefert Satelliten-Internet mit bis zu 10 Mbit/s

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem KA-SAT will Eutelsat Communications auch entlegende Gegenden mit Breitband-Internet versorgen. Unter dem Namen Tooway sollen Endnutzer ab Jahresmitte Bandbreiten von bis zu 10 Mbit/s downstream und 4 Mbit/s upstream nutzen können. IP-Insider.de sagt Ihnen, bei welchen Anbietern Sie das Internet aus dem All buchen können.

KA-SAT liefert Internet, TV und VoIP auch dahin, wo es weder DSL noch Glasfaser gibt.
KA-SAT liefert Internet, TV und VoIP auch dahin, wo es weder DSL noch Glasfaser gibt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Seit Dezember 2010 ist der Satellit KA-SAT im All, ab Jahresmitte soll der von Eutelsat Communications betriebene Trabant dann auch die Haushalte und Firmen mit schnellem Internet versorgen, die fernab kabelgebundener Netze liegen. Der Tooway genannte Kommunikationsdienst wird in Deutschland von verschiedenen Partnern angeboten: skyDSL, Sat Internet Services sowie der Internetagentur Schott. Die Partner nutzen teils eigene Bezeichnungen für den Dienst und benennen ihrerseits weitere Vertriebspartner.

Um den Satelliten nutzen zu können, benötigen Anwender eine Satschüssel samt Modem mit Ethernetanschluss. Die Verbindungsqualität soll auch für VoIP-Telefonate taugen. Über einen zusätzlichen LNB kann die Antenne zudem für den digitalen Fernsehempfang genutzt werden. Damit sind vollwertige Triple-Play-Anwendungen realisierbar.

Zur dahinterliegenden Kommunikationsinfrastruktur gehören der eigentliche High Throughput Satellit (HTS) KA-SAT sowie ein über Europa verteiltes Netz mit acht Bodenstationen. KA-SAT nutzt laut Anbieter die nächste Generation der drahtlosen „Zwei-Wege-Ka-Band-Spotbeamtechnologie“ und bietet so einen Datendurchsatz von 70 Gigabit pro Sekunde. Damit sollen in Deutschland bis zu 200.000 Anschlüsse mit je 10 Mbit/s realisiert werden. Mittelfristig seien aber auch Angebote mit 50 MBit/s denkbar.

Die vorläufigen Einstiegspreise liegen zwischen 20 und 30 Euro pro Monat. Kunden werden monatliche Datenvolumen zwischen vier und 25 Gigabit buchen können.

Damit Poweruser nicht den gesamten Datenverkehr ausbremsen, sind eigene Bandbreitenpools für Dauernutzer geplant. Kunden, die ihr monatliches Datenvolumen einhalten, werden aber voraussichtlich nie unter Datenraten von einem Mbit/s gedrosselt werden – heißt es aus Anbieterkreisen.

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