vMX mit virtuellen Chipsatz-Features liefert 160G auf x86

Juniper virtualisiert Carrier-Router

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Zeitgleich mit dem vMX präsentiert Juniper ein erweitertes Contrail-Portfolio.
Zeitgleich mit dem vMX präsentiert Juniper ein erweitertes Contrail-Portfolio. (Bild: Juniper)

Juniper Networks hat eine virtualisierte Version der Universal Edge Routing-Platform MX 3D vorgestellt. Die vMX genannte Lösung läuft auf x86-Servern und soll Carriern helfen, flexibel auf wechselnde Datenvolumen zu reagieren.

Der jetzt von Juniper Networks (Juniper) präsentierte vMX ist zwar nicht der einzige virtuelle Router auf dem Markt, der Anbieter bewirbt das System dennoch als etwas Besonderes. So liefere man als erster einen Carrier-Grade-Router für missionskritische Anwendungen und mit einem kompletten Routing Feature Set für Control Plane sowie Data Forwarding Plane.

Der vMX läuft auf x86-Servern und bietet dennoch den vollen Funktionsumfang physischer Systeme. Hierfür hat Juniper die Chipsatz-Funktionen der Trio Data Plane virtualisiert und für klassische Serverarchitekturen optimiert. Die virtuellen Router sollen einen Durchsatz von 160G erreichen.

Physische MX-Router und virtualisierte Systeme lassen sich nebeneinander betreiben. Anwender können den vMX per Contrail und OpenStack orchestrieren.

Zeitgleich mit dem vMX kündigt Juniper ein erweitertes Contrail-Portfolio an. So biete man mit der Contrail Cloud eine OpenStack-basierte Softwareplattform für Cloud-Ressourcen-Orchestrierung und Lebenszyklus-Management an. Der Juniper Networks Contrail SDN Controller heißt nun Contrail Networking und diene mit der Contrail Cloud als Basis schlüsselfertiger NFV-Lösung.

Schließlich erweitert Juniper alle Routing-Plattformen mit "neuen Junos DevOps Funktionen". Die sollen als Grundlage programmierbarer Netzwerkinfrastrukturen dienen. Mit Junos Continuity ließen zudem neue Hardware-Funktionen oder Upgrades ausrollen, ohne das die Version des Betriebssystems aktualisiert werden müsste.

Juniper Continuity und Juniper Networks vMX sollen im ersten Quartal 2015 verfügbar sein.

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