QFX5100-Switches, Services, Referenzarchitektur und Partner

Juniper startet MetaFabric-Architektur

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Juniper bezeichnet die Switches der Serie QFX5100 als fundamentalen Baustein der MetaFabric-Architektur.
Juniper bezeichnet die Switches der Serie QFX5100 als fundamentalen Baustein der MetaFabric-Architektur. (Bild: Juniper)

Als Mix aus Technik, Service und Partnerschaften soll die jetzt von Juniper Networks vorgestellte MetaFabric-Architektur Prozesse im Rechenzentrum optimieren. Ein Baustein sind 10/40GE Access Switches der Serie QFX5100.

Juniper Networks (Juniper) hat eine Architektur für Netzwerke der nächsten Generation vorgestellt und nennt diese MetaFabric. Glaubt man dem Anbieter, führt der Ansatz "zu erheblichen Vereinfachungen bei der Verwaltung von mehreren, geografisch getrennten Datenzentren".

Unterstützt werde MetaFabric von einem umfassenden Portfolio an Switches, Routern, Orchestrierungsinstrumenten, SDN- und Sicherheitslösungen. Die als "offen, einfach und intelligent" beschriebene Architektur soll dabei auch mit Hard- und Software von Drittanbietern funktionieren.

Zu den jetzt von Juniper neu vorgestellten Komponenten für die MetaFabric zählen:

  • 10/40GE Access Switches: Die QFX5100-Serie beinhaltet laut Juniper die flexibelsten Top-of-Rack-Switches (ToR), die jemals gebaut wurden. Im Detail wirbt der Hersteller einer hohen Belastbarkeit und gegen Null reduzierten Nutzungsausfällen. Topologie-unabhängige In-Service-Software-Upgrades werden etwa ausgeführt, ohne Applikationen zu unterbrechen oder zu behindern. Integriert seien zudem Technologien für umfassende Analysen (dynamische Auswertung des Zwischenspeichers) sowie zahlreiche Layer-2- und Layer-3-Funktionen, inklusive MPLS, BGP, Add-Path, L3VPN und FCoE. Netzwerk-Overlays wie VXLAN und NVGRE werden ebenso unterstützt wie die SDN-Controller Juniper Contrail oder VMware NSX.
  • SDN- und WAN-Fähigkeiten auf MX-Series Routern: Die MX 3D Universal Edge Router von Juniper können jetzt als universelle SDN-Gateways eingesetzt werden und damit physische Netzwerke mit virtuellen verbinden. Zusätzlich wird nun auch Ethernet-VPN (EVPN) unterstützt.
  • Anpassungsfähige SDN-Lösungen für die Optimierung von Datenzentren: MetaFabric bilde eine ideale Grundlage für Ökosysteme auf Basis von SDN-Controllern. Ab sofort unterstützt Juniper Networks Contrail auch VMware ESXi. Darüber hinaus könnten Juniper Systeme dank MetaFabric direkt an OpenStack- und CloudStack-Orchestrierungsplattformen sowie SDN-Controller wie Juniper Networks Contrail und VMware NSX angeschlossen werden.

Flankierend präsentiert Juniper passende Lösungen und Partnerschaften für die MetaFabric:

  • Die MetaFabric Referenzarchitektur 1.0 biete Partnern und Kunden konkrete und geprüfte Hilfen zur Implementierung eines virtualisierten VMware-Datenzentrums. Die Referenzarchitektur wurde laut Juniper umfassend getestet und kombiniert Router, Switches und Sicherheitslösungen von Juniper mit System von EMC- VMware und IBM, die auf Basis von Microsoft Anwendungen laufen.
  • MetaFabric Professional Services: Die MetaFabric Professional Services von Juniper unterstützen Kunden bei der Implementierung und beinhalten alle Prozessschritte von Assessment, Planung und Design bis hin zu Quick-Start Migrationsservices.
  • Per Partner Advantage Cloud Programm bietet Juniper Handelspartnern schließlich Trainings und Zertifizierungsmöglichkeiten in Sachen SDN und Cloud.

Rami Rahim, Executive Vice President, Platform Systems Division, Juniper Network, meint: "Dank MetaFabric ist es nun erstmals möglich, multiple Datenzentren gleichzeitig zu verwalten – ob physisch oder virtuell, privat oder als Cloud. Ein einziger flexibler Pool an Netzwerk-Ressourcen bietet ein großes Maß an Flexibilität und Effizienz, so dass Unternehmen und Service Provider mehr und mehr auf anwendungsorientierte Systeme zählen können."

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