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Juniper Networks stellt neue Gateways und Ethernet-Switches vor Juniper-Manager Banic: „Cisco verliert seine Kunden!“

Redakteur: Ulrike Ostler

Erst kürzlich stellte Juniper Networks neue Gateways und den Ethernet-Switch „EX2200“ vor. Während dieser ein „simple“ gestricktes Modell darstellt, wie Mike Banic, Vice President Marketing bei Juniper Networks, sagt, handelt sich bei dem Modell „EX8216“ um eine 16-Slot-Hochleistungsplattform mit einer Switch-Fabric-Kapazität von bis zu 12,4 Terabit. Er erläutert aber auch, wie Juniper der ökonomischen Flaute begegnet.

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Michael Banic, VP Marketing, Ethernet Platforms Business Group bei Juniper Networks: „Wir wollen 25 bis 30 Prozent vom Kuchen!“
Michael Banic, VP Marketing, Ethernet Platforms Business Group bei Juniper Networks: „Wir wollen 25 bis 30 Prozent vom Kuchen!“
( Archiv: Vogel Business Media )

Derzeit geht es bei dem kalifornischen Cisco-Konkurrenten Juniper Networks Schlag auf Schlag. Gleich vier neuen Gateways – SRX 100, SRX 210, SRX 240 und SRX 650 – und der Ethernet-Switch EX 2200, kamen fast gleichzeitig auf den Markt (siehe Abbildung 1). Laut Banic zeigen die neuen Produkte an, dass sich das Portfolio komplettiert. Die Gateways und die Switches basieren auf dem Betriebssystem „Junos“, dem die Linux-Distribution „FreeBSD“ zugrunde liegt.

Umso mehr dürften die Marktzahlen des Netzwerkausrüsters für das erste Quartal dieses Jahres enttäuschend gewesen sein. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Umsätze um 7 Prozent auf 764,2 Millionen Dollar. Heraus kam ein Netto-Verlust von 4,5 Millionen Dollar, beziehungsweise 0.01 Dollar pro Aktie.

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Umso mehr Geschäft erhofft sich Banic von den Gateways und insbesondere von den Ethernet-Switches EX 200 und EX 8216 (siehe Abbildung 2). Denn das Kerngeschäft sind High-End-Router. Die Switches sind noch vergleichsweise frisch im Portfolio des Anbieters.

Die EX8216-Reihe, zu der auch das 8-Slot-Modell EX8208 zählt, bieten eine Kapazität von 320 Gigabit pro Slot und eine Bereitstellungsleistung von bis zu 2 Milliarden Paketen pro Sekunde (pps). Es gibt außerdem einen integrierten Migrationspfad auf 100 Gigabit-Ethernet.

Das Modell gehört zu den modularen Switches, im Gegensatz zu dem zeitnah erschienenen Modell EX2200 (siehe Abbildung 3). Dieses verfügt weder über Module noch über mehrere Lüfter. Trotzdem zeige das Gerät eine beachtliche Leistung, Zum Beispiel ließe es sich für den Sprachverkehr einsetzen. EX 8216 hingegen wartet mit einer hohen „Wired-Rate-Performance und geringen Latenzzeiten auf.

Die Fraunhofer-Gesellschaft, eines der weltweit führenden Institute für angewandte Forschung, hat sich für sich für die Integration der EX8200-Switches in die laufende Netzwerkinfrastruktur entschieden. Andreas Abele, IT-Manager der Fraunhofer-Gesellschaft, erläutert die Kaufentscheidung: „Um mit den aktuellen und zukünftigen Anforderungen unserer Unternehmenskunden Schritt halten zu können, müssen wir sicherstellen, dass die Netzwerkinfrastruktur, die die Grundlage unserer Arbeit bildet, genauso flexibel, skalierbar und erreichbar bleibt, wie wir das auch von uns selbst erwarten.“

Was darüber hinaus noch beachtenswert ist, wenn die Appliances allesamt auf Junos laufen, oder laufen sollen, und wie sich die Marktlage für Juniper darstellt, erläutert Mike Banic in einem Interview mit IP-Insider:

weiter mit: Wie wird Juniper die Wirtschaftskrise überstehen?

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