„Closed Loop Integration-PlugIns“ filtern sitzungsbasiert

JDSU nutzt Software Defined Visibility

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Per Schnittstelle können Kunden, Security-Anbieter oder Netzwerkausrüster auf Gigamons Visibility Fabric zugreifen.
Per Schnittstelle können Kunden, Security-Anbieter oder Netzwerkausrüster auf Gigamons Visibility Fabric zugreifen. (Bild: Gigamon)

JDSU entwickelt „Closed Loop Integration-PlugIns“, die auf Gigamons Visibility Fabric zurückgreifen. Mit der Integration sollen beispielsweise Netzwerkbedrohungen erkannt werden. Gigamon erhofft sich derweil eine schnellere Verbreitung der eigenen Lösung.

Mit der kürzlich vorgestellen Software Defined Visibility liefert Gigamon REST-basierte APIs für die eigene Visibility Fabric. Genau die nutzt nun JDSU, ein Hersteller von Equipment für optische Breitbandnetze.

JDSU entwickelt demnach „Closed Loop Integration-PlugIns“ und beschreibt bereits erste Anwendungsfälle. Zu diesen gehören:

  • Sitzungsbasiertes Filtern: JDSU wird Gigamons adaptive Paketfilter-Funktionen nutzen, um unerwünschten Streaming-Datenverkehr wie Netflix oder YouTube dynamisch auszublenden. Dadurch kämen Monitoring-Appliances mit weniger Speicherkapazität aus.
  • Adaptive Paketfilter für Core-Netze von Mobilfunkbetreibern: Damit filtern Provider GTP-C (UDP-Port 2123) und GTP-U Traffic (GTP = GPRS Tunneling Protocol) in GTP-Tunneln.
  • Filtern von IPv4- und IPv6-Verbindungen: JDSU erwartet, dass Kunden den Datenverkehr beider Protokollversionen selektiv filtern wollen. Durch den Einsatz der intelligenten Filterfunktionen der Gigamon Visibility Fabric könnten Netzwerkadministratoren sicherstellen, dass sie über eine umfassende Visibility verfügen und einen zukunftssicheren Pfad verfolgen, über den sie die Einführung von IPv6 vereinfachen – ohne dass gleichzeitig neue blinde Stellen im Netzwerk entstehen.
  • „Mean Time To Resolution“ verringern: Die Möglichkeit, nacheinander in den GigaStor-Appliances von JDSU erfasste und gespeicherte Pakete zu erweitern, werde die Genauigkeit und den Fokus der Analyse verbessern. Dies beschleunige die Diagnose von Anomalien im Datenverkehr. Das Einbinden von Gigamons Flow-Mapping-Metadaten und Informationen über benachbarte Instanzen im Netzwerk versetze Netzwerkbetreiber in die Lage, Netzwerkereignisse effizienter zu untersuchen und Auffälligkeiten in spezifischen Segmenten der Netzwerkinfrastruktur zu isolieren.
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Ananda Rajagopal, Vice President of Product Line Management von Gigamon, kommentiert: „Partner wie JDSU an Bord zu haben, die unsere vor kurzem veröffentlichten APIs nutzen, beschleunigt die Verbreitung unserer Software Defined Visibility [...] JDSU ist führend beim Einsatz von Software Defined Visibility und validiert die Nachfrage im Markt für umfassende und aktive Visibility. Die API-basierte Entwicklung von JDSU demonstriert die tatsächliche Leistungsfähigkeit und Flexibilität, die ein programmierbares Framework bereitstellen kann und mit denen man schnell und automatisch auf Änderungen im Netzwerk reagieren kann.“

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