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Layer 2 bis 7: Ixia testet IP-Strukturen im Rechenzentrum und bei 100 Gigabit Ixia bringt erstes Test-Equipment für virtualisierte RZ-Umgebungen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ixia stellt Werkzeuge zum Testen von IP-Netzen her, teures Equipment für riesige Netze. Mit einem gefüllten Chassis lässt sich der Traffic einer kompletten Stadt simulieren. Nun kündigt Ixia den Einstieg in das Testing von Rechenzentrums-Netzen an – von Layer 2 bis Layer 7 des OSI-Modells, inklusive Fibre-Channel over Ethernet, VoIP, SANs, virtuellen Maschinen, Energieverbrauch und Security.

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Ixia heißt in Deutsch „Klebschwertel“, „Mistelblume“ oder „Miniaturgladiole“. Die Pflanzengattung gehört zu den Schwertlilien, Bild: Andrew Massyn
Ixia heißt in Deutsch „Klebschwertel“, „Mistelblume“ oder „Miniaturgladiole“. Die Pflanzengattung gehört zu den Schwertlilien, Bild: Andrew Massyn
( Archiv: Vogel Business Media )

Auf der kommenden US-Messe Interop, die vom 17. Bis zum 21. Mai in Las Vegas stattfinden wird, präsentiert Ixia in großem Stil seine jüngsten Produkte. Das ist zunächst einmal „IxVM“, die Produkt-Suite, mit der unter anderem Leistungen und Kapazitäten mehrerer tausend virtueller Infrastrukturen von Rechenzentren getestet werden können, und zwar auf einer Plattform von Layer 2 bis 7.

Das heißt: Virtuelle Netzwerk-Ressourcen werden auf Layer 2/3 und virtuelle Applikationen auf Layer 4-7 überprüft. Außerdem bietet der Hersteller Tools, mit denen sich diese Leistungsmessungen, definieren, automatisieren und analysieren lassen.

Die Kundschaft von Ixia besteht bisher zu rund 60 Prozent aus Herstellern von Netzwerk-Komponenten: HP, Juniper, Nortel, Siemens, Cisco, Nokia, Ericsson und Extreme Networks beispielsweise. 20 bis 25 Prozent seines Geschäfts generiert das Unternehmen mit Service-Providern – die Deutsche Telekom gehört jedoch nicht ganz zur Klientel, BT, Vodafone, Telia und Swisscom hingegen schon. Der restliche Umsatz stammt aus Geschäften mit Regierungsstellen und Konzernen wie Google, Microsoft, Ford und Wells Fargo zum Beispiel.

Problem in virtuellen Umgebungen: Wo sind die Funktionen?

Die Konfigurations-Optionen der Ixia-Produkte im Überblick (Archiv: Vogel Business Media)

Anupam Sahai, Vice President Marketing bei dem im Jahr 2000 gegründeten Unternehmen Ixia, erwartet auch mit der Ausdehnung der Testmöglichkeiten keine großen Änderungen in der Kundenstruktur. Obwohl er mit „dem niedrigsten Preis pro Port“ für sein Test-Equipment wirbt, hat dieses einen sportlichen Preis und eignet sich von Haus aus nur für sehr große Teststellungen.

Allerdings gibt es bisher noch nicht sehr viel Auswahl, wenn es um die Evaluation der Systemleistung unter voller Last in virtualisierten Umgebungen geht. Betreiber von Datenzentren müssen jedoch die Leistung von virtuellen Netzwerken und Server-Ressourcen überprüfen können, sobald tausende von Anwendern gleichzeitig auf diesen Service zugreifen.

Bisher werden bestehende Netzwerk-Ressourcen dabei strikt isoliert und abgeglichen. Außerdem können die meisten Tools nicht einmal virtuelle Infrastrukturen und Netzwerkfunktionen aufspüren beziehungsweise Engpässe lokalisieren.

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