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Silo-Strategien sind ineffizient und fehleranfällig IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen ist oft ein Pflegefall

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Wie der Softwareanbieter Kaseya informiert, arbeiten Lösungen zur Automatisierung der Systempflege im Gesundheitswesen nur selten ganzheitlich. Die Patientenbetreuung könne deshalb oft nicht optimal durchgeführt werden.

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Auch in Krankenhäusern ist man auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. (Rainer Sturm / pixelio.de)
Auch in Krankenhäusern ist man auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. (Rainer Sturm / pixelio.de)

Ärzte und ihre Mitarbeiter – insbesondere in Krankenhäusern – sind, wie viele andere Berufsgruppen auch, auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen. Sie benötigen den Zugriff auf Patienteninformationen, Röntgenbilder werden in Echtzeit bereitgestellt, Rezepte online überprüft, ob Allergien vorliegen – dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Aufgabenspektrum. Aus der Vielfältigkeit dieser Aufgaben und der großen Zahl unterschiedlicher Geräte ergibt sich eine komplexe IT-Infrastruktur, die nur schwer auf einem aktuellen Stand zu halten ist.

Beate Wrobel, Marketing-Manager Zentraleuropa des auf das automatisierte IT-Systemmanagement spezialisierten Softwareanbieters Kaseya, weiß um die Problematik der Pflege einer IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen:

„Die Situation ist anspruchsvoll: Für den traditionellen Weg der Systempflege mit einem manuellen Einspielen von Updates und Anfertigen von Backups ist die IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen zu komplex und damit zu aufwandsintensiv und anfällig für menschliche Fehler. Also kommt es zum nächsten logischen Schritt – dem Einsatz durchaus leistungsfähiger Lösungen zur Automatisierung, die freilich meist nur punktuell arbeiten und keine ganzheitliche Vorgehensweise für die gesamte IT-Umgebung erlauben. Diese Silo-Strategie ist ebenso ineffizient wie fehleranfällig. In der Konsequenz steigt das Risiko, die Patientenbetreuung nur suboptimal durchführen zu können sowie gesetzliche und interne IT- und Sicherheitsvorgaben zu verletzen. Zudem werden die ohnehin knappen Budgets über die Maßen strapaziert.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten integrierte Healthcare-IT-Management-Lösungen, die die verschiedenen Managementfunktionen an zentraler Stelle konsolidieren, sodass Administratoren einen schnellen Überblick über den Status jedes Systems und der Daten im Netzwerk besitzen sowie über die Werkzeuge verfügen, gezielt Änderungen, Backups oder Security-Überprüfungen vornehmen zu können.

Dies funktioniert, weil Softwareagenten die einzelnen Systeme überwachen und einheitlich aufbereitete Informationen für das zentrale Monitoring bereitstellen. Diese vollständige Transparenz mitsamt der Kontrolle über alle Geräte senkt die Risiken von Fehlfunktionen und Datenverlusten. Zugleich lässt sie die ganzheitliche Sicht zu, um jederzeit in Echtzeit festzustellen, wo sich Patientendaten im Netzwerk befinden. Zugriffsregeln und eine Protokollierung sorgen dabei für die datenschutzrechtlich wichtigen Rahmenbedingungen.

Gerade in einem Bereich wie dem Gesundheitswesen, in dem individuelle, von Menschen erbrachte Leistungen maßgeblich sind, kann die Automatisierung also die Rahmenbedingungen verbessern. Mit dem Wegfall sich stetig wiederholender, manueller Verwaltungsaufgaben, mit einer proaktiven Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur sowie mit dem Ausschluss menschlicher Fehlerquellen wird die Basis geschaffen, um sich auf die Verbesserung der Patientenversorgung konzentrieren können.“

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