Glasfaserkabel von Dublin nach London Irland rückt näher an Europa heran

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Information-Delivery-Plattform Colt hat eine Netzwerkverbindung von Dublin nach London errichtet, über die Unternehmen Daten zwischen Irland und dem europäischen Festland über den Knotenpunkt in London übertragen können.

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Irland ist über das Celtixconnect-Kabel mit Großbritannien und von dort aus mit weiteren Glasfasernetzen in Europa verbunden.
Irland ist über das Celtixconnect-Kabel mit Großbritannien und von dort aus mit weiteren Glasfasernetzen in Europa verbunden.
(Sea Fibre Networks)

Mit der neuen Netzwerkverbindung erhöht Colt die Gesamtkapazität zwischen Dublin und London nach eigenen Angaben auf 4,8 TBit/s. Bei der Verbindung kommt das von Hersteller Sea Fibre Networks „Celtixconnect“ getaufte Kabel für Glasfasernetzwerke im Meer zum Einsatz. Außerdem wird ein optischer Layer basierend auf einer Infinera-DTN-Plattform verwendet, der eine nahtlose Integration in das bestehende Langstreckennetzwerk mit 100 GBit/s gewährleisten soll.

Kunden können Colt zufolge von einer geringen Latenz von 4,267 Millisekunden zwischen den Knotenpunkten London und Dublin sowie von einer optimierten Ausfallsicherheit für eine Anbindung von bis zu 10 GBit/s profitieren. Gegen Ende des Jahres ist eine Erweiterung von Dublin nach Cork, der zweitgrößten Stadt Irlands, geplant.

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