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ISDN-Ende als Chance zur Kostensenkung IP-Telefonie aus der Cloud – jetzt

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit Blick auf die 2018 geplante ISDN-Abschaltung der Deutschen Telekom möchte Toplink die CeBIT 2017 vor allem für eine Botschaft nutzen: Unternehmen sollten jetzt auf Internettelefonie umsteigen. Eine Cloud-Lösung, so der Anbieter, biete großes Einsparpotenzial.

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Wer auf die Cloud setzt, kann Toplink zufolge die Kosten für Telefonie deutlich senken.
Wer auf die Cloud setzt, kann Toplink zufolge die Kosten für Telefonie deutlich senken.
(Bild: © - maxsim - Fotolia.com)

Toplink empfiehlt, auf cloudbasierte IP-Telefonie umzustellen statt eine eigene Telefonielösung zu implementieren. Die hauseigene Auswertung von mehr als 500 Fallbeispielen habe ergeben, dass Unternehmen die Kosten für Telefonie um bis zu 60 Prozent senken könnten. Hierbei würden nicht nur die Anschaffungs- und Installationsaufwendungen in die Kalkulation einbezogen, sondern auch laufende Betriebs- und Wartungskosten. Bei der Cloud-Telefonie würden diese vier Kostenblöcke vollständig entfallen, da alle Abteilungen, Firmenstandorte und Außendienstmitarbeiter mit einer einzigen Telefonanlage über das Internet vernetzt seien. Die Telefonie unter­einander erfolge kostenfrei, für die externe Telefonie gebe es zahlreiche Tarifmodelle, je nach den betrieblichen Erfordernissen. Mobiltelefone könnten problemlos an die virtuelle Telefonanlage angebunden werden.

Toplink, Betreiber eines großen Cloud-Telefonsystems in Deutschland, möchte auf der CeBIT einen aktuellen Report zur Wirtschaftlichkeit der Cloud-Telefonie vorstellen. Dieser basiere auf einer strukturierten Umfrage unter 1.340 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Gemäß dieser Umfrage sind die wichtigsten Vorteile der Cloud-Telefonie (Mehrfachnennungen waren erwünscht): Funktionalität an allen Standorten (89 Prozent), hohe Flexibilität (74 Prozent), Qualität und Sicherheit (71 Prozent), niedrige Telefongebühren (66 Prozent), grenzenlose Skalierbarkeit (65 Prozent), reibungslose Integration mit Video und Desktop-Sharing (64 Prozent), deutsche Serverstandorte (62 Prozent), höhere Effizienz durch virtuelle Zusammenarbeit (52 Prozent) und einfache Installation (51 Prozent).

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