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SIP-Trunk macht analoge oder ISDN-Anschlüsse überflüssig IP-Telefonanschluss für VoIP-Telefonanlagen

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Placetel will mit der Brückentechnologie SIP-Trunk Unternehmen die Kosten- und Flexibilitätsvorteile der IP-Telefonie zugänglich machen, um Telefonkosten zu senken.

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Placetel will mit der Brückentechnologie SIP-Trunk Telefoniekosten im Unternehmen senken.
Placetel will mit der Brückentechnologie SIP-Trunk Telefoniekosten im Unternehmen senken.

Die Finocom AG will mit dem Dienst Placetel und der Brückentechnologie SIP-Trunk Unternehmen den Umstieg auf die IP-Telefonie ermöglichen. Dabei wird einer VoIP-fähigen Telefonanlage, das Unternehmen nennt hier als Beispiel Lösungen von Asterisk und Siemens, ein VoIP-Anschluss aufgesetzt.

Dieser verbindet die Anlage über das Internet mit dem Telefonnetz. Ein Analoger- oder ISDN-Zugang wird dadurch überflüssig. Durch die Anbindung an den Placetel SIP-Trunk läuft dann der gesamte Telefonieverkehr des Unternehmens über den vorhandenen Breitband-Internet-Anschluss.

Ein Kanal, Ein Euro

Vorhandene Rufnummern können laut Placetel bei der Umstellung auf SIP-Trunk übernommen werden. Außerdem sollen sich verschiedene Firmenstandorte, auch ausländische, in das System integrieren lassen. Das Unternehmen muss lediglich die Anzahl an Sprachkanälen buchen, die es benötigt.

Laut Placetel liegen die Kosten für einen Kanal inklusive Ortsnetzrufnummer bei 1 Euro pro Monat. Geht man von den Berechnungen von Placetel aus, so können Unternehmen mit dieser Brückentechnologie bis zu 50 Prozent der Telefoniekosten einsparen. Möglich wird diese Einsparung beispielsweise dadurch, dass die Aufwendungen für den ISDN-Anschluss eingespart werden und das Unternehmen zusätzlich von den günstigen Verbindungsentgelten profitiert.

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