MPLS, Ethernet & Co. – ein Next Generation Network kann vieles

Interoute-Geschäftsführer im Video-Interview über NGN für Betriebe

28.10.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Jens Leuchters, Geschäftsführer von Interoute, erläutert die Vorteile von NGN
Jens Leuchters, Geschäftsführer von Interoute, erläutert die Vorteile von NGN

„Ethernet ist einer der am besten missverstandenen Standards“, sagt Jens Leuchters. Der Geschäftsführer des Carriers Interoute erläutert in einem Video-Interview mit IP-Insider-Redakteurin Ulrike Ostler, was Unternehmen von Next Generation Networks (NGNs) erwarten können und dürfen. Dabei geht es auch um Ethernet versus Multiprotocol Label Switching (MPLS) im WAN.

Interoute gehört mit einem eigenen Glasfasernetz von 53.000 Kilometern zu den kleinen Carriern. Die Kunden entstammen der Geschäftswelt. Das macht Jens Leuchters, der für die Interoute-Geschäfte in Österreich und Deutschland zuständig ist, beim Thema Next Generation Network zu einem interessanten Gesprächspartner.

Oftmals wird der Begriff NGN mit Fernsehen über das Internetprotokoll (IPTV) in Verbindung gebracht. Dann aber wäre NGN lediglich eine Plattform für Broadcaster. Leuchters aber zeigt auf, dass eine solche Interpretation nur eine sehr eingeschränkte Interpretation dessen wäre, was Glasfaser und IP leisten können.

Seinen Aussagen zufolge ist NGN aus drei Gründen für jedes Unternehmen interessant: Es bietet Flexibilität für verschiedene Arten von Dienstleistungen – von managed Security über Bandbreiten-Management bis zur Überwachung von Gütemerkmalen.

Das Netz ist zudem skalierbar. Zur Kundschaft von Interoute gehört etwa das CERN. Als der Teilchenbeschleuniger LHC vor Kurzem in Betrieb ging, erhöhte der Carrier kurzfristig die Internet-Kapazitäten, weil die Wissenschaftler aus diesem Anlass mit vielen Anfragen aus dem In- und Ausland rechneten. Ähnliche Dienste stellt Interoute auch E-Commerce-Betreibern zur Verfügung. Geschäfte von rund 1 Milliarde Euro wurden im vergangenen Jahr über das Netz und die Hosting-Plattformen von Interoute getätigt.

Zudem bietet es als Service aus der Hand von einem Carrier wie Interroute Kostenkontrolle oder gar -ersparnis, so Leuchters. Dabei können die Kunden bestimmen, inwieweit sie ihre Infrastruktur auslagern wollen und wie der Servicegrad aussehen soll. Ganz nebenbei erläutert der Interoute-Chef, welche Qualitätsmerkmale für ein Next Generation Network bestimmend sind und welche Güteklassen und -Services der Überwachung bedürfen.

Das Video-Interview über die Grundlagen eines Next Genration Network, „IP-Insider fragt nach: NGN – ein Thema für Unternehmen“, dauert 22 Minuten und steht für registrierte User kostenfrei zum Abruf bereit.

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