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Telekom und Lufthansa erweitern Inflight WiFi-Services Internet für Kurzstreckenflieger

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Unter der Bezeichnung WiFi-Inflight offeriert die Deutsche Telekom Internetzugänge nun auch auf europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen. Der zunächst rein satellitengestützte Dienst soll künftig von speziellen LTE-Stationen am Boden unterstützt werden.

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Derzeit bringt die Telekom das Internet über den satellitengestützten Dienst Global Xpress (GX) ins Flugzeug.
Derzeit bringt die Telekom das Internet über den satellitengestützten Dienst Global Xpress (GX) ins Flugzeug.
(Bild: Deutsche Telekom/ YouTube)

Bereits seit 2010 bietet die Deutsche Telekom Internetzugänge auf Langstreckenflügen an – jetzt sollen die „Inflight WiFi-Services“ schrittweise auch auf immer mehr europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen verfügbar werden. Das Angebot wird mit den Partnern Lufthansa und Inmarsat ermöglicht und zunächst für ausgewählte Flüge von Lufthansa und Austrian Airlines verfügbar sein. Geplant ist, den Dienst künftig auf die gesamten Flotten von Lufthansa, Austrian Airlines und Eurowings auszudehnen.

Die Lösung basiert auf dem rein satellitengestützten Dienst Global Xpress (GX). Flugpassagiere wählen sich per WLAN an Bord über ein Service-Login-Portal ein. Nach Ende der Testphase sollen drei unterschiedliche WLAN-Pässe angeboten werden: FlyNet Message für drei Euro, FlyNet Surf für sieben Euro und FlyNet Stream für 12 Euro – welche konkreten Datenkontingente und Transfergeschwindigkeiten sich dahinter verbergen lässt die Telekom bislang offen.

Für Mobilfunk-Vertragskunden der Telekom Deutschland gibt es zudem ein Einführungsangebot. Im Rahmen dessen können vom 1. Februar bis zum 30 Juni 2017 alle WLAN-Dienste kostenlos genutzt werden.

Parallel zum reinen Satellitendienst GX arbeitet die Deutsche Telekom übrigens auch noch an einer hybriden Kommunikationsinfrastruktur. Das gemeinsam mit Thales, Nokia und Inmarsat realisierte European Aviation Network (EAN) wird neben einem Satelliten auch noch ein zusätzliches Netz aus 300 LTE-Stationen am Boden nutzen.

Das EAN soll Flugzeuge mit bis zu 75 Mbit/s versorgen und 2017 kommerziell starten. Hierfür laufen aktuell noch Tests am Boden über die IP-Insider kürzlich bereits berichtete.

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