Expertenkommentar zu M2M und IoT

Internet der Dinge fordert Service Provider heraus

| Autor / Redakteur: Arno Brausch / Andreas Donner

Deutschland liegt einer Vodafone-Studie zufolge bei der Nutzung von M2M-Anwendungen über dem weltweiten Durchschnitt.
Deutschland liegt einer Vodafone-Studie zufolge bei der Nutzung von M2M-Anwendungen über dem weltweiten Durchschnitt. (Bild: XtravaganT – Fotolia.com)

Wie weit M2M-Technologien oder Anwendungen für das Internet of Things (IoT) von Unternehmen eingesetzt werden und welche Nutzer davon bisher am meisten profitieren, lässt sich nur schätzen. Doch die zunehmende Verbreitung von IoT-Diensten ist eine Herausforderung für Service Provider.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie von Vodafone nimmt die Nutzung von M2M-Anwendungen weltweit zu – vor allem im Einzelhandel. Deutschland liegt im Vergleich über dem weltweiten Durchschnitt. Interessant sind M2M-Anwendungen hierzulande vor allem in den Bereichen Industrie 4.0 und Connected Car.

Amdocs sieht die Entwicklung im Bereich M2M bzw. IoT vor allem in Deutschland sehr positiv. Der erhöhte Bedarf an vernetzten Anwendungen fordert die Service Provider dazu auf, ihre herkömmlichen Systeme zu erweitern und in explizite IoT-Services einzusteigen. Der IoT-Markt besteht jedoch aus sehr komplexen Eco-Systemen, die ständig verändert und an neue Anforderungen des Marktes angepasst werden müssen. Auch die steigende Zahl an vernetzten Geräten stellt eine Herausforderung an jede Netzwerkinfrastruktur dar. Firmware-Upgrades von Millionen von Geräten oder eine Fülle von Daten von Sensoren intelligenter Stromzähler können schnell zu Kapazitätsengpässen führen. Im Bereich der Infrastruktur müssen zudem Regeln und Sicherheitsbestimmungen für die Nutzung in sensiblen Bereichen wie Stromzählerdaten oder auch bei Anwendungen von Behörden beachtet werden.

Arno Brausch.
Arno Brausch. (Bild: Amdocs)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Service Provider, dem Bedarf zu begegnen: Zu empfehlen ist eine kostensparende Kombination aus Kommunikations- und IoT-Lösungen, die dem Kunden einen ganzheitlichen Service verschafft. Oder die Anbieter verlegen ihre Services in die Cloud. Sie können auch eine eigene Plattform einrichten oder eine Add-on-Lösung auf ein bestehendes System aufsetzen. In jedem Falle sollten sie dafür sorgen, dass sie zu jeder Zeit einen Überblick über ihre Netzwerkauslastung haben, um auch zu Spitzenzeiten die notwendige Netzwerkqualität bieten zu können – zum Wohle des Kunden.

Über den Autor

Arno Brausch ist Director Development bei Amdocs.

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