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x86-Prozessoren, Ethernet Switches und Software Stack Intel bietet SDN-Referenzarchitekturen

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Intel kündigt Referenzarchitekturen für Software-Defined Networking (SDN) und Network Function Virtualization (NFV) an. Damit sollen OEMs und ISVs schneller Lösungen für Rechenzentren und Telkos entwickeln.

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Das Intel Open Network Platform Switch Reference Design (ONP) ist bereits verfügbar, weitere Lösungen sind für dieses Jahr angekündigt.
Das Intel Open Network Platform Switch Reference Design (ONP) ist bereits verfügbar, weitere Lösungen sind für dieses Jahr angekündigt.
(Bild: Intel)

Mit drei strategischen Referenzarchitekturen will Intel Hardwareproduzenten (OEMs) und unabhängigen Softwareanbietern (ISVs) helfen, SDN- und NFV-Lösungen für Telekommunikationsanwendungen sowie Rechenzentren zu entwickeln. Dabei setzt Intel auf Standardserver mit x86-Prozessoren, programmierbare Switches und abgestimmte Softwarewerkzeuge.

Zu den Referenzarchitekturen zählen:

  • Intel Open Network Platform (ONP) Switch Reference Design (Codename "Seacliff Trail"): Der Switch basiert auf Intel-Prozessoren, Ethernet Switch 6700 series und Communications Chipset 89xx series. Zusätzlich enthält das System die Wind River Open Network Software (ONS) und einen offenen, komplett anpassbaren Network Switching Software Stack auf Grundlage von Wind River Linux. Der Referenzswitch ist ab sofort verfügbar.
  • Intel Data Plane Development Kit (Intel DPDK) Accelerated Open vSwitch: Waren klassische Netzwerke für größere Pakete optimiert, will Intel mit der Lösung nun Durchsatz und Performance kleinerer Netzwerkpakete verbessern. Hierfür hat der Hersteller das Kernel Forwarding Module (Data Plane) neu programmiert. Damit wolle man Vorteile der Intel DPDK library ausschöpfen. Der Intel DPDK Accelerated Open vSwitch wird voraussichtlich gemeinsam mit dem Intel ONP Server Reference Design im dritten Quartal veröffentlicht werden.
  • Intel Open Network Platform Server Reference Design (Codename "Sunrise Trail): Die Server-Plattform fußt auf Xeon-Prozessoren, Intel 82599 Ethernet Controller und Intel Communications Chipset 89xx series. Auf den Systemen sollen virtualisierte Workloads laufen, die SDN und NFV nutzen. Die Wind River Open Network Software beinhaltet einen Intel DPDK Accelerated Open vSwitch, Fast Packet Acceleration und Funktionen für Deep Packet Inspection (DPI). Zudem unterstützt die Lösung offene SDN-Standards, wie OpenFlow, Open vSwitch und OpenStack. Eine Alpha-Version der Plattform soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen.

Folgende Unternehmen bauen laut Intel bereits eigene Lösungen mit den Referenzarchitekturen: Big Switch Network, Hewlett-Packard, NEC, NTT Data, Quanta, Super Micro, VMware and Vyatta (Brocade).

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