COM-IN baut FTTH-Netz mit Keymile-Lösungen

Ingolstädter erhalten Glasfasernetz bis zum Haus

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

COM-IN nutzt für den Ausbau seines FTTH-Netzes in Ingolstadt den IP-MSAN MileGate von Keymile.
COM-IN nutzt für den Ausbau seines FTTH-Netzes in Ingolstadt den IP-MSAN MileGate von Keymile. (Bild: Keymile)

Die Ingolstädter Kommunikationsgesellschaft COM-IN baut mit der Zugangsplattform MileGate von Keymile ihre flächendeckende Glasfaserinfrastruktur für Privat- und Geschäftskunden weiter aus. Spätestens 2021 soll Ingolstadt eine der wenigen deutschen Städte mit reinem FTTH-Netz sein.

2009 beschlossen die Gesellschafter von COM-IN, innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Jahre in Ingolstadt ein flächendeckendes Glasfasernetz zu errichten. Heute seien bereits mehr als zwei Drittel der Gebäude im Stadtgebiet angeschlossen, in den nächsten drei Jahren wolle man das Ziel eines vollständigen Ausbaus erreichen. Das Unternehmen nutzt für den Aufbau des Glasfasernetzes den IP-MSAN (Multi-Service Access Node) MileGate von Keymile und setzt dabei auf aktive Glasfasertechnologie, bei der jeder Teilnehmer über eine eigene Glasfaser angeschlossen werde. COM-IN zufolge sei die Punkt-zu-Punkt (P2P)-Netzstruktur flexibel, leistungsfähig und skalierbar und der Anbieter deshalb für künftige Anforderungen bestens gerüstet.

COM-IN habe sein Versorgungsgebiet in 38 Cluster mit vergleichbarer Besiedlungsdichte untergliedert. Diese würden seit einigen Jahren schrittweise mit Glasfaser bis in jedes Haus (FTTH) erschlossen. Etwa 11.000 Kunden seien derzeit über Glasfaser bis zum Router angeschlossen und erhielten so einen Internetanschluss mit maximal 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload sowie Telefon- und TV-Anschluss. COM-IN sende das Fernsehsignal über eine eigene Glasfaser und betreibe redundant ausgelegte TV-Kopfstationen.

In den Point-of-Presences (POPs, Telekommunikationsknotenpunkten) komme die Zugangsplattform MileGate 2510 zum Einsatz. Mit 21 Steckplätzen könnten bis zu 480 Teilnehmer per Glasfaser angeschlossen werden. An Einsatzorten mit einem beschränkten Platzangebot, etwa in Kabelverzweigern oder in Technikräumen, würden die kleineren Subracks MileGate 2310 und MileGate 2200 verwendet und dabei die gleiche Multi-Service-Flexibilität und eine hohe Portdichte bieten.

„Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für Keymile spielte das Lösungsportfolio, mit dem wir unsere Anforderungen optimal abdecken können und dessen Kosten sehr wettbewerbsfähig sind. Die Keymile-Systeme laufen seit vielen Jahren äußerst stabil und zuverlässig und erfordern kaum Wartungs- und Reparaturaufwand“, sagt Stefan Ferstl, IT-Leiter bei COM-IN in Ingolstadt. „Wir fühlen uns bei einem Anbieter mit deutschsprachigem Service und Support, der im Bedarfsfall sehr schnell und flexibel reagieren kann, hervorragend betreut.“

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