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Management-Automation für die Converged Infrastructure Infrastruktur-Management mit HP Oneview

| Redakteur: Wilfried Platten

HP Oneview soll das Management von Converged-Infrastructure-Architekturen auf der Basis von HP-Hardware schneller und effizienter machen.

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Keep it simple: Das Dashboard von HP Oneview ist optisch Consumer-Geräten nachempfunden.
Keep it simple: Das Dashboard von HP Oneview ist optisch Consumer-Geräten nachempfunden.
(Bild: HP)

Mit HP Oneview soll das Management von HP-Servern, -Storage und -Netzwerkkoponenten in konvergenten Umgebungen vereinfacht, beschleunigt und automatisiert werden. Typische Abläufe wie das Bereitstellen von IT-Ressourcen, Updates, Migrationen oder das Beseitigen von Fehlern sollen nicht mehr Tage oder Stunden, sondern nur noch Minuten dauern.

Als Beispiel führt HP das Provisionieren von Hypervisoren auf 16 Servern an. Mit herkömmlichen Tools hat HP für diese Aufgabe zwei Stunden und 50 Minuten gemessen, mit HP Oneview dagegen nur 50 Minuten. Ein virtuelles Local-Area-Network (vLAN) wurde per Oneview in vier Schritten innerhalb von 30 Sekunden aufgebaut – beim Einsatz herkömmlicher Werkzeuge erforderte derselbe Prozess 480 Einzelschritte und dauerte zwei Stunden.

Rechenzentrums-Management

HP Oneview bietet unter anderem:

  • Eine Dashboard-Ansicht, die das ganze Rechenzentrum auf einen Blick zeigt. Das Dashboard zeigt die Informationen zu allen Geräten im Rechenzentrum.
  • Eine Smart-Search-Funktion, die in jeden Arbeitsbereich der Software integriert ist, so dass Nutzer von überall unmittelbaren Zugriff auf Informationen zu Events, Komponenten und Aufgaben haben.
  • Mapview, eine Funktion zur Darstellung von Komponenten-Abhängigkeiten in Netzplänen. Mapview zeigt Beziehungen und Verbindungen zwischen Komponenten sowie deren Status an.
  • Templates: Mit der Template-Funktion können Administratoren Konfigurationsvorlagen erstellen und wiederverwenden.
  • Activity Feed: Der Activity Feed ähnelt der „Timeline“ von Social-Media-Websites und zeigt Chat-Nachrichten von Benutzern, Aufgaben-Beschreibungen, Hardware-Alarme und Administrationshinweise in einer einzigen Ansicht.

Oneview und SDN

Oneview gestattet im ersten Schritt ausschließlich den Zugriff auf HP-Hardware. Über RESTful APIs ist jedoch auch die Einbindung in SDN-Umgebungen (Software Defined Networking) möglich. In diesem Fall fungiert Oneview quasi als automatisiertes Tool für den Durchgriff auf die HP-Hardware innerhalb des Rechenzentrums.

Erweiterter Support

Der Übergang von bereits vorhandenen Werkzeugen für das Management von HP-Infrastrukturen – etwa HP Insight Control oder HP Virtual Connect Enterprise Manager – zu HP Oneview wird unterstützt von HP Technology Services. Zu den weiteren Services gehören der HP Oneview Startup Service für die Implementierung, Proactive Care for Oneview für den Support, der Integrations-Service HP Oneview Integration und der Einführungskurs für Kunden HP Education Services.

Preise und Verfügbarkeit

Oneview wird ab November erhältlich sein. Eine Einzel-Lizenz kostet pro Server in Verbindung mit einem Proliant-System 809 Euro (UVP), in Verbindung mit einem Blade-System sind es 1.011 Euro, und als Stand-alone-Lizenz sind 1.273 Euro fällig.

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