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Optische Übertragungskapazitäten flexibel zugeteilt Infinera testet Transport SDN

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Infinera meldet einen erfolgreichen Feldversuch, der das Potential von Software-Defined Networking (SDN) für Transportnetze dokumentieren soll. Verwendet wurde dabei der Prototyp eines offenen Transport Switches (OTS).

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OTS und SDN-Controller kommunizierten im Feldversuch per OpenFlow.
OTS und SDN-Controller kommunizierten im Feldversuch per OpenFlow.
(Abbildungen: Infinera )

Dass sich Software-Defined Networking auch für optische Übertragungsnetze eignet, will Infinera mit einem Feldversuch belegen. Durchgeführt wurde der Test gemeinsam mit dem Partner U.S. Department of Engergy. Im Energy Sciences Network (ESnet) des Long Island Metropolitan Area Networks (LIMAN) habe man so für mehr Leistung gesorgt und Bandbreiten frei nach Bedarf zugeteilt.

Scott Bradley, Netznutzer und Manager of Network Services beim Brookhaven National Laboratory, berichtet: "Wir können so eine Datenübertragung zwischen Rechenzentren und über das WAN mit einer Geschwindigkeit von 100 Gbit/s und darüber hinaus einrichten und ihre Verfügbarkeit bestätigen."

Genutzt wurde für den Versuch der Prototyp eines offenen Transport Switches (OTS). Der wurde von einem SDN-Controller per OpenFlow-Protokoll gesteuert. Um OTS einzurichten und SDN auf dem Transportlayer zu nutzen, müssten alle Plattformen der Übertragungsebene Netzwerkressourcen virtualisieren können, betont Infinera und verweist dabei auf die eigene Technik "Infinera Bandwidth Virtualization". Dank Standard-basierter GMPLS Software Control Plane (GMPLS = Generalized Multi-Protocol Label Switching), OTN Switching und integrierter photonischer Schaltkreise (PIC) könne man damit einen frei zuweisbaren und programmierbaren Pool virtueller, optischer Übertragungskapazitäten schaffen. Im Gegensatz dazu unterstützten konventionelle Netze ohne OTN Switching ein Transport SDN bestenfalls mit hohem Aufwand.

Chris Liou, VP Network Strategy bei Infinera, wertet den jetzt gemachten Versuch als "Pionierleistung" auf dem Weg zu Transport SDN: "Service Provider, die Transport SDN und OTS verwenden wollen, können nun noch leichter Bandbreitendienste in Umgebungen mit verschiedenen Ebenen, Herstellern und Domänen für ein programmierbares, offenes und automatisiertes Netzwerk verwenden."

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