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600 Gbit/s pro Wellenlänge sind ab 2019 verfügbar Infinera testet ICE5 in Produktivnetz

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Aufrüstung bestehender, produktiver Netzwerke auf 600 Gbit/s pro Wellenlänge funktioniert problemlos. Das haben Infinera und Telia Carrier jetzt in einer Demo belegt. Ab 2019 soll die ICE5-Technik in kommerziellen Produkten verfügbar sein.

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Infinera arbeitet bereits an der nächsten ICE-Generatione mit 800 Gbit/s.
Infinera arbeitet bereits an der nächsten ICE-Generatione mit 800 Gbit/s.
(Bild: Infinera )

Ab Anfang 2019 will Infinera kommerzielle Produkte auf den Markt bringen, die 600 Gbit/s pro Wellenlänge übertragen. Bereits jetzt hat der Anbieter die Technik gemeinsam mit Kommunikationsdienstleister Telia Carrier in dessen Produktivumgebung erprobt – auf einer Strecke von Palo Alto nach San Francisco.

Die hierbei genutzte Infrastruktur basiert auf Infineras FlexILS-Plattform. Diese lasse sich problemlos mit der aktuellen Infinera Infinity Capacity Engine (ICE5) aufrüsten. ICE5 verfügt über vier Carrier respektive Wellenlängen; pro Chip stehen damit auch viermal 600G zur Verfügung – in Summe also 2,4 Tbit/s.

Die 600G-Technologie nutzt QAM-64 (Quadratur-Amplitudenmodulation) und kann pro Symbol sechs Bits übertragen. Multipliziert mit der maximalen Schrittgeschwindigkeit von 66 Gigabaud sowie zwei Polarisationsebenen ergibt das rechnerisch sogar 792 Gbit/s.

Infinera sieht sich daher schon jetzt auf einem guten Weg zum für die nächste ICE-Generation, die dann bis zu 800 Gbit/s pro Wellenlänge liefern wird. Hierfür will der Anbieter abermals auch die Baudrate erhöhen.

Infineras CTO Parthi Kandappan erläutert: „Infinera liefert kontinuierlich Innovationen im Bereich der optischen Technologie in schneller Folge [...] Unsere optischen Engines des ICE4 bieten branchenführende Leistung in bestehenden Netzwerken von Metro-Datacenter-Connections bis zu Subsea, und dieser 600G-Test illustriert die nächste Stufe der ICE-Performance, die in Zukunft zu 800G Wellenlängen und darüber hinaus führt.“

Weitere Einblicke in die Infinite Capacity Engine liefert der Anbieter übrigens in einer online verfügbaren Broschüre (PDF).

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