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Der ultimative Windows-Migrationsleitfaden

In drei Schritten von Windows XP zur 8

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Firmen zum Thema

Zeit- und Kostenplanung

Eine gute Vorbereitung für die Migration von Windows XP schützt vor zu hohen Ausgaben.
Eine gute Vorbereitung für die Migration von Windows XP schützt vor zu hohen Ausgaben.
(Bild: Jacob Krechowicz/Fotolia.com)
Grundsätzlich empfiehlt Computacenter seinen Kunden, auf Windows 8 zu migrieren. Vor allem für Windows XP-Anwender ist höchste Eile geboten, da zahlreiche Soft- und Hardware-Hersteller ihren Support für das Betriebssystem eingestellt haben.

Dadurch entstehen für Unternehmen Sicherheits- und Kompatibilitätsprobleme, wenn sie nicht auf neuere Betriebssysteme umrüsten. Spätestens im Frühjahr 2014 stellt mit Microsoft der letzte und wichtigste beteiligte Hersteller des Windows-Ökosystems die XP-Unterstützung ein.

Um ein neues Betriebssystem effizient ins Unternehmen einführen zu können, ist ein professionelles Projekt-Management unentbehrlich. Diese Aufgabe wird von vielen Firmen unterschätzt.

Im Schnitt 2 bis 3 Tage

Entscheidend für die Dauer des Migrationsprozesses ist zum einen die Größe und Standortverteilung des Unternehmens sowie die Anzahl der Software-Anwendungen, die auf das neue Betriebssystem „umgezogen“ werden müssen. Durchschnittlich sind zwei bis drei Tage pro Applikation einzukalkulieren, angefangen vom Kompatibilitätstest über die Konfiguration bis hin zur Paketierung und Verteilung.

Einige Aufgaben, wie etwa das Client-Design, sind allerdings bei kleinen Firmen wie großen Konzernen nahezu identisch. Insgesamt dauert eine Umstellung von der ersten Planung bis zum vollständigen Rollout für Organisationen mit vielen Tausend Arbeitsplätzen selten kürzer als ein Jahr.

Durchschnittlich können Unternehmen die Migration von Windows XP zu Windows 8 mit Kosten zwischen 200 und 500 Euro pro Client veranschlagen. In dieser Schätzung sind allerdings indirekte Kosten wie etwa der Arbeitsausfall für die Zeit, in der die Geräte aktualisiert werden, oder die eventuelle Neubeschaffung von Hard- und Software nicht mit eingerechnet.

Doch wie die Zeitangaben hängen auch die Kosten maßgeblich von den Anforderungen und Rahmenbedingungen ab, etwa die Standortverteilung und die Anzahl der Anwendungen.

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