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IMS (Information Management System) | IMS (Information Management System)

| Redakteur: Gerald Viola

IMS (Information Management System) ist ein Datenbank- und Transaktionsmanagementsystem, das im Jahre 1968 ursprünglich von IBM eingeführt wurde. Seitdem hat IMS viele Änderungen durchlaufen

IMS (Information Management System) ist ein Datenbank- und Transaktionsmanagementsystem, das im Jahre 1968 ursprünglich von IBM eingeführt wurde. Seitdem hat IMS viele Änderungen durchlaufen und wurde auf neue Programmiertools und Umgebungen angepasst. IMS ist eines von zwei wichtigeren, traditionellen Datenbank- und Transaktionsmanagementsubsystemen von IBM, die auf Mainframe-MVS-Systemen (inzwischen z/OS) laufen. Das andere ist CICS. Man behauptet, dass - historisch betrachtet - Anwendungsprogramme, die entweder IMS- oder CICS-Services nutzen (oder beide) einen Großteil der Bank-, Versicherungs- und Auftragsbearbeitungstransaktionen weltweit verarbeitet haben und noch verarbeiten.

IMS umfasst zwei Hauptkomponenten: das IMS Datenbankmanagementsystem (IMS DB) und das IMS Transaktionsmanagementsystem (IMS TM). In IMS DB werden die Daten in einer Hierarchie organisiert. Die Daten auf jeder Ebene hängen jeweils von den Daten der nächst höheren Ebene ab.

Die Daten sind so organisiert, dass die Integrität gesichert ist und der Speicherungs- und Abfrageprozess optimiert ist. IMS TM steuert die I/O-(Input/Output-)Verarbeitung, kümmert sich um die Formatierung, Protokollierung und Wiederherstellung von Nachrichten, sorgt für Sicherheit in der Kommunikation und überwacht die Zeitplanung und Ausführung von Programmen. TM nutzt einen Messaging-Mechanismus, um Anforderungen in eine Warteschlange zu stellen.

Die ursprüngliche Programmierschnittstelle von IMS war DL/1 (Data Language/1). Heute können IMS-Anwendungen und Datenbanken mit CICS-Anwendungen und DB2-Datenbanken verknüpft werden. Java-Programme können auf IMS-Datenbank und Services zugreifen.

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