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Exagon Consulting zählt Schwächen auf und gibt Ratschläge zur Verbesserung Im Konfigurations-Management fehlt Ordnung!

| Redakteur: Ulrike Ostler

Nach den Praxiserfahrungen von Exagon Consulting kann das Konfigurations-Management häufig seine Leistungsfähigkeit nicht ausreichend aktivieren, obwohl eine gute fachliche Basis besteht. Die Ursachen liegen insbesondere in strukturellen und organisatorischen Schwächen.

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Wer Chaos im Konfigurations-Management vermeiden will, braucht einen Plan, sagt Exagon Consulting
Wer Chaos im Konfigurations-Management vermeiden will, braucht einen Plan, sagt Exagon Consulting
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach Erfahrungen von Exagon Consulting lassen sich Leistungs- und Effizienzverbesserungen zumeist durch ein Feintuning der Organisation erreichen. „Es fehlt vielfach eine klare Vorstellung, wie mit anforderungsgerechten Prinzipien und Prozessen umzugehen ist“, sagt Exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer.

Die Ergebnisse bleiben unterhalb der Möglichkeiten, weil oft nicht klar sei, wer was und wie macht. Außerdem seien die Abläufe nicht schlank genug und friktionsfrei gestaltet.

Fremmer formuliert drei Leitsätze, die helfen sollen, solche Probleme in den Griff zu bekommen.

1. Leitsatz:

Configuration und Asset Management beinhaltet das Steuern, Planen und Überwachen der IT-Infrastruktur. Diesem Grundsatz widerspricht die Praxis in den Unternehmen vor allem aus zwei Gründen:

  • Es fehlt das Gesamtverständnis: Zwar bestehen in der Organisation meist alle erforderlichen Informationen und Ressourcen für ein bedarfsgerechtes Configuration Management, nicht jedoch die nötige Transparenz zur Steuerung. Dies resultiert aus unklaren Aufgabenbeschreibungen und Verantwortlichkeiten sowie fehlenden Ordnungsprinzipien. Notwendig ist deshalb keine durchgreifende Restrukturierung, sondern ein Feintuning unter Nutzung der vorhandenen Mitarbeiter und deren Kompetenzen.
  • Es besteht ein ausgeprägtes Denken in Datenbankstrukturen: Die Unternehmen streben danach, alle Daten zentral abzulegen.
  • Doch diese Absicht ist meist von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die Daten aufgrund ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen nicht gesamtheitlich „in einen Topf“ geworfen werden können. Und ein weiterer Mangel und Risiko zugleich: Es fehlt an der nötigen Konsistenz und Aktualität der Daten. Nur Informationen (Daten), die diese Voraussetzung erfüllen, werden im operativen Geschäft genutzt!

weiter mit: 2. Leitsatz - zu viele Tools

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