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Hybrid-Lösung „UD Pocket“ mit Linux 10 Igel stellt Micro-Thin-Client vor

| Autor / Redakteur: M.A. Sylvia Lösel / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ab in die Tasche und ins Home Office: Igel macht mit dem UD Pocket so ziemlich jeden Rechner zum Thin Client. Der Clou: Das lokale Betriebssystem bleibt erhalten.

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Der UD Pocket von Igel
Der UD Pocket von Igel
(Bild: Igel )

Mit dem „UD Pocket“ stellt das Bremer Unternehmen Igel einen Micro-Thin Client im Taschenformat vor. Der Stick verwandelt Notebooks, PCs und andere x86- Hardware bei Bedarf in einen Thin Client. Da das lokale Betriebssystem des Gastsystems erhalten bleibt, kann der Nutzer während des bootens entscheiden, wie er sein Gerät nutzen möchte: als Igel Universal Desktop mit sicherem Zugriff auf Firmen-Ressourcen oder im Standard-Setup mit lokalen Anwendungen.

Das macht den „UD Pocket“ zu einer flexiblen, sicheren und kostengünstigen Lösung, die sich für BYOD-Szenarien, Home-Office-Arbeitsplätze sowie für freie Mitarbeiter eignet. Die einheitliche Fernverwaltung des Micro-Thin-Clients erfolgt über die im Lieferumfang enthaltene Universal Management Suite (UMS).

Matthias Haas, Leiter des Produktmanagements bei Igel: „Da der „UD Pocket“ bereits vorhandene Hardware nutzt, können Unternehmen variabel skalieren und gleichzeitig signifikant Kosten einsparen.“

Der „UD Pocket“ ist kompatibel mit jedem USB-bootfähigen PC, Laptop, Tablet oder Thin Client, der über einen x86-, 64-Bit-Prozessor sowie 2GB RAM verfügt. Als Schnittstelle dient USB 3.0. Der „UD Pocket“ misst 22,4 mm x 12,2 mm, ist 6 mm schmal und wiegt 3 Gramm. Durch das hochwertige und robuste Metallgehäuse ist er gegen Staub, Stöße und Wasser geschützt. Im Inneren setzt das Gerät auf ein industrielles 8GB-Speichermodul.

Der Stick unterstützt Sicherheitsstandards und Protokolle auf Enterprise-Niveau. Zusätzlich bietet er die Möglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung durch (externe) Chipkartenleser oder USB-Token.

Preis und Lizenzierung

Der „UD Pocket“ ist ab sofort für rund 105 Euro zu haben. Die bereits integrierte Lizenz ist nicht an die MAC-Adresse der Gast-Hardware gebunden, so dass er an beliebig vielen Endgeräten genutzt werden kann. Ebenfalls zum Lieferumfang gehören regelmäßige Firmware-Updates sowie die Universal Management Suite.

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Über den Autor

M.A. Sylvia Lösel

M.A. Sylvia Lösel

Chef vom Dienst (Online), Redakteur/Editor