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CeBIT 2014: Forschung, Commerce, Mobilität und Social IBM zeichnet Zukunft smarter Unternehmen

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

An 130 Demopunkten will IBM auf der diesjährigen CeBIT zeigen, wie Social-, Mobile-, Cloud- und Big-Data-Technologien die Zukunft intelligenter Unternehmen gestalten.

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IBM zeigt einen innovativen Zoo und Mainframes mit Zukunft.
IBM zeigt einen innovativen Zoo und Mainframes mit Zukunft.
(Bild: IBM)

Unternehmen müssen ihre Strategie und ihr Handeln heute komplett neu und an einer digitalen Welt ausrichten, sagt IBM. Was das bedeutet, will der Anbieter auf der diesjährigen CeBIT zeigen. An etwa 130 Demopunkten sollen dort Lösungen für intelligente Unternehmen zu sehen sein.

Cloud, Mainframe und HANA

Grundlage für die vorgestellten Anwendungen bilden Cloud Computing und smarte Infrastrukturen. Orientierung und Strategieansätze zum Thema Cloud will man mit einer interaktiven IBM CloudMap anbieten.

Des Weiteren stellt IBM aktuelle Dienste und Infrastrukturen vor, etwa das PaaS-Angebot IBM Private Modular Cloud. Außerdem wird IBM zeigen, wie die SoftLayer-Cloud unter anderem den DevOps-Anforderungen gerecht wird.

Smarte Infrastrukturen verspricht IBM auch mit Mainframes. Auf der CeBIT gibt es dem entsprechend einen Überblick zu Neuheiten der IBM System zEnterprise-Systeme, wie den Mainframes zEC12, zBC12 und der BladeCenter-Erweiterung. Außerdem werden Besuchern in der Infrastruktur-Zone die Vorteile von In-Memory-Computing mit SAP HANA auf einem integrierten System demonstriert. Die neue Version von IBM DB2 mit BLU Acceleration, zertifiziert von SAP, beschleunige die Analyse- und Report-Prozeduren. Mit den IBM Pure Systems könnten smarte Unternehmen dank spezifischer Patterns komplexe Anwendungstopologien wie BPM, SAP oder BI innerhalb einer Private-Cloud schnell in Betrieb nehmen. Darüber hinaus zeigt IBM die Bedeutung des Aufbaus eines Software Defined Environments für die Konnektivität von Datenzentren in Zukunft auf. Der Einsatz des kompletten IBM Security Frameworks schütze Unternehmen zudem auf allen Ebenen vor Cyberattacken.

Zoo zeigt Innovationstreiber

Als Haupt-Showcase will IBM "Top-Innovationstreiber" illustrieren. Am Beispiel eines virtuellen Zoos sollen Messebesucher nachvollziehen, wie Big-Data-Analysen den Umsatz mit Merchandising-Artikeln um 70 Prozent steigern können. Weitere Anwendungsfälle zeigen einen Schuhhändler nach "durchlaufener Social Business-Transformation" sowie einen TV-Firma, die Zuschauerbedürfnisse analysiert.

Big Data und Analytics

Das Thema Big Data betont IBM auch im Bereich vernetzter Maschinen. Am Demopunkt Connected Car zeige man etwa, wie Stauwarnungen abhängig vom jeweiligen Standort eines Fahrzeugs übertragen werden. Zudem liefere die Technik Echtzeitinformationen zu Straßenzustand, Wetterbedingungen oder Unfällen.

Weitere Schwerpunkte sind laut IBM schnellere Analysen strukturierter und unstrukturierter Daten durch den Einsatz von DB2 mit BLU-Akzelerator, ein Blick in die Zukunft innovativer Analytics-Instrumente sowie Big-Data-Out-of-the-Box-Lösungen am Beispiel der IBM PureData-Systeme. Unter der Überschrift "Predictive Maintenance and Quality" stelle man außerdem Software-Lösungen vor, die durch frühzeitige Fehlererkennung die operative Leistungsfähigkeit von Komponenten und Systemen verbessern.

Darüber hinaus präsentiert IBM ein breites Spektrum an Analytics-, Big Data- und Storage-Technologien sowie neueste Forschungs-Ergebnisse aus diesen Bereichen. Eine Schlüsselrolle bei den Themen Datenintegration und Information-Governance sowie bei Big Data-Projekten komme dabei dem IBM InfoSphere Software-Portfolio mit der Datenintegrations-Plattform InfoSphere Information Server zu.

Als weiteres Highlight bewirbt IBM den neuen Watson Explorer: Der verwendet Big Data-Indizierungs- und Suchtechnologien, mit denen personalisierte Dashboards für verschiedene Benutzergruppen einfach erstellt werden können.

Weitere CeBIT-Neuheiten von Big Blue aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Smarter Commerce, M2M und Social Business erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Forschung und Entwicklung

IBM Forschung und Entwicklung präsentiert vier Beispiele einer intelligenten IT die Unternehmen und Verbraucher künftig unterstützen werde. Zu sehen sein wird die auf ICStore basierende Speicherlösung, die Daten sicher auf Dienste verschiedener Anbieter verteilt. Mit einer Petabyte-Installation soll außerdem das Potential von Flash-Speichern demonstriert werden.

Dem Thema Gesundheit widmet sich IBM Haifa Reseach und verknüpft Sensoren mit IBM Big Insights, Streams, Netezza und Cognos. Des Weiteren zeigt IBM Research in Hannover eine neuartige "mikrofluidische Sonde (MFP)" für eine verbesserte Krebsdiagnose.

Smarter Commerce

In der Zone IBM Smarter Commerce sollen intelligente und effiziente Beziehungen mit Kunden und Partnern thematisiert werden. Gezeigt wird, wie "Business-to-Business-Integration im Bereich Supply Chain Management" globale Lieferketten in Echtzeit steuern kann. Die mit Aspera übernommene Technologie könne zudem Daten in der Lieferkette extrem schnell übertragen: Statt 26 Stunden benötigten 24-GByte-Files damit nur noch 30 Sekunden.

Mobile First und M2M

Da sich die moderne Kundeninteraktion in mobile Kanäle verlagere, unterstützt IBM Unternehmen auch bei "Mobile First"-Strategien. CeBIT-Besucher können sämtliche Stationen verfolgen, die Programmierer, Mitarbeiter und Kunden bei der Entwicklung mobiler Interaktionen, Prozesse und Erlebnisse durchlaufen – verspricht IBM. Ein Highlight sei dabei der Developer Garden, ein von der Deutschen Telekom angebotenes Ökosystem für Entwickler. Zu dessen Services gehört eine auf IBM Worklight basierende Entwicklungsplattform. Ebenfalls zu sehen ist, wie die Funktionen mobiler App mit IBM Rational getestet werden können.

Für das Internet der Dinge präsentiert IBM eine Cloud-Plattform, die gemeinsam mit M2M-Partner Deutsche Telekom und Chip-Designer ARM auf den Markt gebracht wurde.

Social Business

Unter dem Label IBM Mail.next präsentiert der Anbieter "eine völlig neue Generation von browser- und tablettoptimierten Clients". Die sollen E-Mail und Social miteinander integrieren und so die klassische Inbox revolutionieren.

Die IBM Talent Management Suite liefere derweil Funktionen für ein erfolgreiches Personalmanagement. Dazu zählen Social-Onboarding, Talententwicklung, Weiterbildung sowie die Verwaltung von Anerkennungen und Vergütung.

IBM ist auf der CeBIT 2014 in Halle 2 an Stand A10 zu finden.

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