Suchen

Bluetooth-Technologie im Messeeinsatz iBeacon-Apps für Messe Frankfurt

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Messe Frankfurt testet derzeit iBeacon auf ihren Messen – und zieht aus der Pilotphase ein gemischtes Fazit: Die Bluetooth-Technologie biete Ausstellern bei der Zielgruppenansprache Vorteile, jedoch liege der Anteil der Besucher mit iBeacon-fähigen Endgeräten nur im einstelligen Prozentbereich.

Firma zum Thema

Klebebandproduzent Tesa hat iBeacon genutzt, um Standbesucher digital mit Videos, Broschüren und Flyern zu versorgen.
Klebebandproduzent Tesa hat iBeacon genutzt, um Standbesucher digital mit Videos, Broschüren und Flyern zu versorgen.
(Bild: Messe Frankfurt)

Zu den Ausstellern, die die Funktechnik getestet haben, gehört Tesa. Der Klebebandproduzent hat iBeacon genutzt, um Standbesucher digital mit Videos, Broschüren und Flyern zu versorgen. Hierfür hat die Messe Frankfurt eine entsprechende Funktion in die Messe-Navigator-Apps integriert, die per Bluetooth mit den App-Nutzern kommuniziert. Der Geschenkeverpackungsanbieter Buntbox hat per Bluetooth-Sender Besucher an seinen Messestand gelotst. Beide Aussteller hätten so mehrere Hundert Kundenkontakte generieren können.

„Die Leadgenerierung der Testnutzer zeigt, dass die Technologie großes Potenzial besitzt. Sie ist eine Möglichkeit, die Standfläche im virtuellen Raum zu vergrößern und Produkt- und Unternehmensinformationen weiterzugeben“, erklärt Kai Hattendorf, Geschäftsbereichsleitung Digital Business, Messe Frankfurt. „Der immense Hype hat sich allerdings nicht als gerechtfertigt erwiesen. Die eigentliche Einführung in den Messemarkt steht noch bevor. Gemeinsam mit unseren Ausstellern arbeiten wir daran, sinnvolle, operative Anwendungen zu entwickeln.“

(ID:43548596)