Mit Cluster-Technik und Failover will Microsoft gegen vSphere von VMware punkten

Hyper-V auf den Zahn gefühlt

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Absicherung des Host-Systems durch Cluster

Um das Hostsystem gegen Ausfälle abzusichern, können Windows FailoverCluster eingerichtet werden. Dabei lassen sich bis zu 16 Knoten in einem 64-Bit-Cluster bündeln.

Durch Windows Cluster erfolgt eine Absicherung eines Windows Server-Systems und weiterer Dienste. So genannte „Stretched Cluster“ ermöglichen außerdem einen Aufbau der Cluster über große Distanzen und WAN-Strecken.

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Die Cluster sichern den Host gegen Ausfälle. Der Speicher bleibt davon jedoch unberührt. Um auch ihn abzusichern, wird auch das Dateisystem in Cluster gepackt.

Zugriff auf die Speicher

Dies passiert durch die „Clustered Shared Volumes“ (CSV). Diese erlauben einen parallelen Zugriff auf Speicher-Volumes. Dadurch erhalten die Knoten eines Windows Server 2008 R2 Failover Cluster einen parallelen Zugriff auf die Daten. Sie stellen damit das Speicher-Backend für die Windows Failover Clustern dar.

CSV sichern das System gegen unterschiedliche Ausfälle der Speicher- oder Netzwerkanbindung ab. Verliert beispielsweise der Host seine Verbindung zu dem Speichersystem, so werden die Disk-Operationen über den Cluster Heartbeat-Link umgeleitet. Damit wird die Verbindung des Hosts zum Speichersystem gesichert.

Ferner sorgen redundante Host Bus Adpatoren auf der Host-Seite für eine zusätzliche Sicherheit. Um allerdings auch gegen Ausfälle der Baugruppen im Speichersystem gewappnet zu sein, müssen diese auch redundant ausgelegt sein. Dies kann durch redundante Controller im Storage-System geschehen.

weiter mit: Sicherheitsnetz für Speicher

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