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Nachricht an u-blox-Modul im Wasserzähler Huawei und Vodafone testen NB-IoT

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit NarrowBand-IoT (NB-IoT) sollen Maschinen und Dinge effizienter als bisher in lizenzpflichtigen Spektren kommunizieren. Jetzt haben Vodafone Group, Huawei und u-blox den Ansatz erfolgreich in einem kommerziellen Mobilfunknetz erprobt.

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Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) hatte im September angekündigt NB-IoT zu standardisieren.
Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) hatte im September angekündigt NB-IoT zu standardisieren.
(Bild: 3gpp.org)

Das in Kürze erwartete „Release 13“ der Standardisierungsorganisation soll auch Vorgaben für NB-IoT machen – eine für das schmalbandige Internet der Dinge optimierte Funktechnologie. Bereits jetzt wurde die Technik im kommerziellen, spanischen Vodafone-Netz getestet.

Wie der Netzwerkausrüster Huawei mitteilt sei dabei eine Nachricht erfolgreich an das u-blox-Modul eines Wasserzählers übertragen worden. Der steht dabei stellvertretend für nahezu beliebige Objekte mit Netzwerkanbindung – beispielsweise Monitoringlösungen mit Sensoren oder Trackingsysteme.

Als LPWA-Technologie (Low Power Wide Area) soll NB-IoT auch Daten mit Systemen in abgelegenen Gebieten und geschlossenen Räumen austauschen. Der Ansatz kann dabei in bestehende Mobilfunknetze integriert werden und soll besonders energieeffizient arbeiten: Eine Batterie könne einzelne Objekte bis zu zehn Jahre lang mit ausreichend Energie versorgen.

Das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) hatte bereits im September angekündigt, NB-IoT standardisieren zu wollen. Huawei plant derweil weitere Versuche und Machbarkeitsstudien.

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