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4K-Durchsatz als Maß künftiger Netze Huawei präsentiert NE40-M2H-CO-Router

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Huawei will Carrier ins 4K-Zeitalter bringen – mit einem erlebnisorientieren 4K IP Bearer Network und dem jetzt vorgestellten CO-Router NE40E-M2H.

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Ziel ist ein U-vMOS größer vier.
Ziel ist ein U-vMOS größer vier.
(Bild: Huawei)

Was der Mean Opinion Score (MOS) für Sprache soll der U-vMOS für Videos werden – also ein Benchmark für die Übertragungsqualität bewegter Bilder. Die will Huawei mit einem „erlebnisorientierten 4K IP bearer network“ garantieren. Teil dieser Lösung ist der jetzt präsentierte NE40-M2h-CO-Router (CO = Central Office).

Das in zwei HE ausgeführte, 300 Millimeter tiefe System biete eine Forwarding-Kapazität von 480 Gbit/s sowie dicht gepackte 10GbE- und 100GbE-Interfaces. Der Router unterstützt laut Huawei granulare QoS-Funktionen. Per „virtual access technology“ könnten Carrier mehrere Systeme zudem einheitlich verwalten und damit Betriebs- sowie Wartungskosten drücken.

Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen konzentriert sich Huawei nicht mehr auf die Bandbreite, sondern den Durchsatz – ein Zusammenspiel aus Bandbreite, Latenz und Packet Loss Rate. Den optimalen Durchsatz – respektive einen U-vMOS-Wert größer vier – will der Hersteller mit hochkapazitiven Plattformen und flachen Architekturen erreichen.

Um den Ende-zu-Ende-Durchsatz zu verbessern setzt Huawei auf „fully-routed routers“ und „Layer 3 to the edge technology“, die Content Delivery Networks (CDN) näher zum Endkunden zu bringe. Die „high throughput routers (HTR)“ des Herstellers sollen zudem Datenstaus in Echtzeit erkennen, Bandbreiten intelligent voraussagen und den Durchsatz automatisch steuern.

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