Netzwerküberwachung und Bandbreitenanpassung für Mobilfunk

Huawei optimiert Backhaul-Effizienz

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Huawei hat IPPM und IP SQM bereits von Netzbetreibern testen lassen und berichtet von gesteigerten TCP-Übertragungen.
Huawei hat IPPM und IP SQM bereits von Netzbetreibern testen lassen und berichtet von gesteigerten TCP-Übertragungen.

Huawei präsentiert eine anpassungsfähige Backhaul-Lösung. Die gleicht Bandbreiten-Engpässe durch eine geänderte Netzwerkqualität aus und steigert TCP-Übertragungen um bis zu 50 Prozent.

Mit einer jetzt vorgestellten Backhaul-Lösung will Huawei Leistung und Effizienz von Mobilfunknetzen erhöhen. Erste Netzbetreiber haben die Lösung offenbar schon getestet und berichten von einer um 50 Prozent gesteigerten TCP-Übertragung im Fall einer S1-Link-Congestion – sagt Huawei.

Die "Mobile Broadband (MBB)"-Lösung beinhaltet IP Backhaul Performance Monitor (IPPM) Service sowie IP Backhaul Service Quality Management (IP SQM). Die beiden Komponenten ergänzen einander und funktionieren laut Hersteller wie folgt:

Der IPPM-Service überwacht laut Huawei konstant die Servicequalität (QoS) zwischen Basisstation (eNodeB) und Kernnetz (Evolved Package Core, EPC). Dabei werden Schnelligkeit, Verzögerung, Jitter und Datenpaketverluste analysiert. Werden die verfügbaren Bandbreiten knapp, kompensiert die Lösung das durch Änderungen bei der Netzwerk-Qualität und passt Bandbreiten für Übertragungen entsprechend an.

IP SQM überwacht die Datenübertragung vom EPC-Serving-Gateway zur eNodeB und soll einen reibungslosen Datenverkehr sowie problemloses Buffering gewährleisten. Auf Grundlage der vom IPPM gelieferten Daten unterstützt IP SQM statische und dynamische Bandbreitenanpassungen. Damit gehen weniger Datenpakete verloren, erneute Übertragungen müssen seltener angestoßen werden.

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