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Analytics- und HPC-Systeme HPE übernimmt SGI für 275 Millionen US-Dollar

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat die Übernahme von SGI bekannt gegeben. Für rund 275 Millionen US-Dollar wechselt der Anbieter von Systemen für Big Data Analytics und High-Performance Computing (HPC) den Besitzer.

HPE hat die Akquisition von SGI bekannt gegeben.
HPE hat die Akquisition von SGI bekannt gegeben.
(Bild: HPE)

Die SGI-Systeme kommen vor allem in Szenarien mit hohem Datenaufkommen zum Einsatz. Weltweit verfügt das Unternehmen über rund 1.100 Mitarbeiter und konnte im Fiskaljahr 2016 einen Umsatz von 533 Millionen US-Dollar erzielen. Mit der Akquisition will HPE vor allem seine Position im Big-Data-Analytics- und HPC-Bereich stärken. Das kombinierte Portfolio und die umfassenden Dienstleistungen sollen sowohl private Unternehmen als auch Einrichtungen des öffentlichen Sektors ansprechen, die Bedarf an Hochleistungsrechnern haben.

Gute Aussichten

Der Zeitpunkt für die Übernahme scheint gut gewählt: Allein für den derzeit rund 11 Milliarden US-Dollar starken HPC-Markt erwarten die Marktforscher von IDC etwa sechs bis acht Prozent an jährlichem Wachstum für die kommenden drei Jahre. Das Data-Analytics-Segment soll im gleichen Zeitraum sogar über doppelt so hohe Wachstumsraten aufweisen.

„Bei HPE konzentrieren wir uns auf die Stärkung datengetriebener Organisationen“, erklärt Antonio Neri, Executive Vice President und General Manager der Enterprise Group von HPE. „Die innovativen Technologien und Dienste von SGI, einschließlich der Best-in-Class-Datenanalyse- und HPC-Systeme, ergänzen unsere etablierten Datacenter-Lösungen, die unseren Kunden Geschäftseinblicke und schnellere Wertschöpfung ermöglichen“, ergänzt er.

HPE erwartet, dass die Übernahme im ersten Jahr keinen Einfluss auf das Geschäftsergebnis haben wird und sich in der Folgezeit ertragssteigernd auswirkt. Die Akquisition ist voraussichtlich im ersten Quartal des HPE-Fiskaljahrs 2017 abgeschlossen, unterliegt aber noch den üblichen regulatorischen und sonstigen Abschlussbedingungen.

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