Branchengerücht: HP will PC- und Drucker-Sparte ausgliedern

HP: Aus Eins mach Zwei

| Redakteur: Klaus Länger

Die Herstellung und der Vertrieb von Geräten wie dem Slate 17 wird in eine neue Firma ausgelagert, die aber das HP-Logo behalten wird.
Die Herstellung und der Vertrieb von Geräten wie dem Slate 17 wird in eine neue Firma ausgelagert, die aber das HP-Logo behalten wird. (Bild: HP)

HP plant die Abspaltung des Geschäftsbereichs für PCs und Drucker in ein separates Unternehmen.

Vor 75 Jahren wurde die Firma Hewlett-Packard in einer Garage im kalifornischen Palo Alto gegründet. Nun steht das Unternehmen vor der größten Umwälzung seiner Geschichte: Die HP-Chefin Meg Whitman plant die Abspaltung der PC- und Drucker-Sparte in eine neue Firma. Statt einer Hewlett-Packard Company wird es dann zwei börsennotierte Unternehmen geben, die beide etwa gleich groß sind. Bei der ursprünglichen Firma, sie wird dann Hewlett-Packard Enterprise heißen, blieben die Enterprise Group mit Servern und Netzwerkprodukten, Enterprise Services, die Softwaresparte und Financial Services.

Die neue Firma wird HP Inc. heißen. Die bestehenden Inhaber von HP-Aktien werden durch die Teilung Papiere beider Firmen besitzen. Die Aktion soll so durchgeführt werden, dass für bisherige HP-Aktionäre keine Steuern anfallen.

Meg Whitman: Führend in beiden Firmen

Die HP-Chefin Meg Whitman wird die ursprüngliche Firma nach der Aufteilung weiter als Präsidentin und CEO leiten, gleichzeitig aber Chefin des Verwaltungsrates der neuen HP Inc. werden. Als CEO für das PC- Und Drucker-Unternehmen ist laut WSJ mit Dion Weisler der bisherige Chef der PC- und Drucker-Sparte vorgesehen. Chef des Verwaltungsrates von Hewlett-Packard Enterprise wird Pat Russo.

Laut Meg Whitman soll die Aufspaltung beide Firmen so unabhängig und flexibel machen, dass sie auf die Anforderungen eines sich schnell verändernden Marktes reagieren können. Whitman sieht den Split als Fortsetzung der Umbaumaßnahmen der vergangenen vier Jahre, die HP als erfolgreich ansieht.

Ohne die weniger profitablen Geschäftsbereiche wäre die verbliebene Hewlett-Packard Enterprise auch ein attraktiverer Partner für eine Fusion mit anderen Firmen. Ein heißer Kandidat wäre EMC. Denn hier sollen im vergangenen Jahr bereits Gespräche geführt worden sein, die aber gescheitert sind.

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