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Auch kleine Systeme sollen nicht ausfallen

Hochverfügbarkeit in Klein- und Kleinst-Rechenzentren

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Viele Wege zum Ziel

Ein relativ günstiger Weg zu mehr Verfügbarkeit besteht in der Auslagerung der eigenen Server auf virtuelle Server bei einem Provider. 1 & 1 bietet seinen Kunden eine Preisgrenze von 9,99 Euro für diesen Dienst an – nach oben sind, wie üblich, je nach den Zusatzservices und den Features des virtuellen Geräts, wenig Grenzen gesetzt. Beim Breakdown eines Host wird bei solchen Angeboten die Kundenmaschine in der Regel auf eine andere Hardware migriert wird und läuft dort weiter.

Erhöhte Verfügbarkeit und einfachere Datensicherung sind denn auch die wichtigsten Gründe, warum Anwender zu eigenen Virtualisierungslösungen greifen. 46 Prozent der Befragten erklärten dies bei einer im Auftrag von Stratus durchgeführten Umfrage, Anbieter von Hochverfügbarkeits-Euipment.

Allerdings ist der Umgang mit VMware kein Kinderspiel. Die Lösung verlangt einiges an Kenntnissen. Fehlen die, funktioniert in der Praxis vieles am Ende nicht so, wie es sich Anwender wünschen würden. Außerdem können sich die Kosten für etwas komfortablere Lösung dank kostenpflichtiger Zusatzmodule schnell in unerwartete Höhen ausdehnen. Auch das ist für stets eng gestrickten IT-Budgets der kleineren Firmen äußerst unerwünscht.

Dedizierte Systeme liegen auf der Zielgraden

Wer mehr will als die Verfügbarkeit, die sich durch die schleunige Verschiebung virtueller Systeme von einem nicht mehr funktionsgerechten Host auf einen anderen realisieren lässt, braucht ohnehin eine dedizierte Lösung. Das kann zum Beispiel ein echter Server-Cluster oder eine Spiegelung per Software herbeiführen.

Den meisten kleineren Anwendern sind allerdings auch solche beispielsweise von Microsoft oder Datacore angebotenen Lösungen zu teuer und zu kompliziert. Sie erfordern Personal, das sich wirklich auskennt, sonst wurde am Ende zwar viel Geld investiert, doch im Ernstfall stehen die Systeme trotzdem, weil Bedienungs- oder Konfigurationsfehler gemacht wurden.

„Meine Kunden fragen zwar, wie sie ihre Infrastruktur absichern können, aber für ihr Budget konnte ich ihnen lange nichts anbieten“, sagt etwa Sven Sonntag, der beim 10-Mann-Systemhaus Quadrosoft in Möser bei Magdeburg für den Vertrieb zuständig ist.

Kleine Unternehmen brauchen Lösungen ohne viel Pflegebedarf

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