Konzernbaustelle

Hewlett-Packard bricht der Consumer-Umsatz ein

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Konzernbaustelle Hewlett-Packard: Die Zahlen enttäuschten Analysten.
Konzernbaustelle Hewlett-Packard: Die Zahlen enttäuschten Analysten. (© Peter Kögler - Fotolia.com)

Die Zahlen sind schwarz, aber die Richtung stimmt nicht. HPs Umsatz sank im ersten Geschäftsquartal, parallel dazu auch der Gewinn. Auf der Konzernbaustelle wird emsig gearbeitet.

Hewlett-Packard beendet sein erstes Geschäftsquartal mit Ergebnissen, die die Analysten enttäuschten. Aber auch Meg Whitman, die Chefin des weltgrößten Computerherstellers war nicht zufrieden. „Vor uns liegt einiges an Arbeit“, so die Managerin, die die Querelen um eine mögliche Ausgliederung der PC-Sparte im Herbst vergangenen Jahres beendete. Diese hatte der von Whiteman abgelöste, einstige HP-Oberste Léo Apotheker ohne klares Konzept ins Gespräch gebracht, was Mitarbeiter, Reseller und Kunden über einen längeren Zeitraum hinweg verunsicherte. Damals sackte der Kurs der HP-Aktie an der Börse ab was den Druck auf das Management erhöhte, für klare Verhältnisse auf der Konzernbaustelle zu sorgen.

Umsatzrückgänge

Der Umsatz sank in den Monaten November bis Januar, also HPs erstem Geschäftsquartal um sieben Prozent auf 30 Milliarden US-Dollar im Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe die Hälfte auf etwas weniger als 1,5 Milliarden Dollar ein.

Bei der Personal Systems Group (PSG), um die sich die Ausgliederungs-Spekulationen drehten, gingen die Umsätze insgesamt um 15 Prozent zurück. Die Umsätze im Business-Segment schlugen dabei mit einem Minus von sieben Prozent zu Buche. Besonders Auffällig ist der Umsatzrückgang im Consumer-Bereich bei den PSG-Umsätzen. Dieser brachen um ein Viertel ein. Die Workstation-Umsätze blieben etwa auf demselben Niveau.

Die Imaging and Printing Group (IPG) musste einen Umsatzrückgang in Höhe von sieben Prozent hinnehmen. In der Sparte ESSN (Enterprise Servers, Storage and Networking) ging der Umsatz um zehn Prozent zurück.

Wachstums-Semente

Der Software-Bereich legte hingegen einen Umsatzanstieg um 30 Prozent hin. Immerhin noch halb so stark legten die Financial Services umsatzmäßig zu, nämlich um 15 Prozent. Die Umsätze im Service-Segment wuchsen um ein Prozent.

Wie Whitman einräumte, war man mit einigen Produkten zu spät im Markt. Mit Investitionen in Innovation wolle man dem entgegenwirken.

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