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Mit Device Management den Endgeräte-Dschungel lichten Handys und Smartphones effizient und sicher verwalten

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Laut einem aktuellen Report von Berlecon Research gewinnt Device Management immer mehr an Bedeutung. Leistungsfähige Handys und Smartphones mit unterschiedlichen Betriebssystem nehmen immer mehr zu. Unternehmen müssen deshalb den Endgeräte-Wildwuchs angemessen verwalten.

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Berlecon Research hat den Report „Device Management 2009“ vorgestellt.
Berlecon Research hat den Report „Device Management 2009“ vorgestellt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein aktueller Report von Berlecon Research und der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (ESK) unterstreicht die Bedeutung von Device-Management-Lösungen für Unternehmen. Gerade durch die Zunahme von leistungsfähigen Handys und Smartphones sehen sich Firmen mit einem Wildwuchs im Endgeräte-Dschungel konfrontiert. Device-Management-Systeme helfen jedoch bei der Verwaltung und der Einhaltung der Sicherheitsvorgaben auf den mobilen Geräten. Beispielsweise kann die vorhandene Hardware damit zentral inventarisiert, konfiguriert, mit aktueller Software vorsorgt und auf dem neuesten Sicherheitsstand gehalten werden.

Derzeit gibt es laut den Analysten zwei Arten von Device-Management-Lösungen: Zum einen Systeme, die im Wesentlichen nur einen Gerätetyp oder ein Betriebssystem unterstützen. Dazu zählen RIMs BlackBerry-Manager, SCMDM 2008 von Microsoft oder die ubiSuite von ubitexx. Solche Lösungen sind in sich geschlossen, bieten vielfältige Funktionen und sind entsprechend leistungsfähig. Zum anderen gibt es aber auch Systeme, mit denen eine heterogene Endgerätelandschaft administriert werden kann. Beispiele dafür sind Good Mobile Messaging von der Motorola Good Technology Group, Afaria von Sybase iAnywhere sowie Smartman von Smartphone Solutions. Funktionen und Leistungsfähigkeit dieser Systeme sind aber stark von den jeweils eingesetzten Endgerätetypen und deren Versionen abhängig.

Unternehmen sollten laut den Analysten sorgfältig evaluieren, inwiefern die angebotenen Systeme den Anforderungen entsprechen. Im Report „Device Management 2009“ haben Berlecon und die Fraunhofer ESK die gängigsten Lösungen untersucht und bewertet. „Im Testbetrieb hat sich unter anderem gezeigt, dass kein System alle mobilen Endgeräte mit vollem Funktionsumfang anbinden kann“, fasst Albert Heim von der Fraunhofer ESK die Ergebnisse zusammen. Man gehe davon aus, dass dies auch künftig so bleiben wird. Laut Berlecon-Geschäftsführerin Nicole Dufft stehen Unternehmen daher vor der Wahl, ihre Endgeräte zugunsten effizienter Kontrolle zu konsolidieren oder mit eingeschränkten Administrationsfunktionen für einen heterogenen Gerätebestand leben zu müssen.

Der Report „Device Management 2009“ steht auf der Berlecon-Homepage als PDF-Datei zum Download bereit. Eine Einzelnutzerlizenz kostet 450 Euro, für die Unternehmensvariante verlangt Berlecon 780 Euro.

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