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Gigamon erweitert Zugangsbereich der Visibility-Architektur GigaVUE-OS läuft auf White Boxes Dritter

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Gigamons Visibility Sotware GigaVUE-OS soll künftig auch auf Hardware von Drittanbietern laufen. Zunächst sollen White Boxes von Quanta Cloud Technology (QCT) und Agema Systems unterstützt werden; weitere Systeme mit ONIE könnten folgen.

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GigaVUE-OS wurde zuerst für den Quanta QuantaMesh BMS T3048-LY2R zertifiziert und soll in der 10G-Version 8.495 US-Dollar kosten.
GigaVUE-OS wurde zuerst für den Quanta QuantaMesh BMS T3048-LY2R zertifiziert und soll in der 10G-Version 8.495 US-Dollar kosten.
(Bild: Gigamon)

Gigamon liefert Hard- und Software, mit denen Organisationen den Datenverkehr in ihren Netzwerken analysieren. Das will der Hersteller auch weiterhin tun. Zumindest am Netzwerkrand unterstützt Gigamon künftig aber auch Hardware Dritter.

Einer Ankündigung zufolge soll die GigaVUE-OS-Software für ausgewählte Anbieter von White-Box-Hardware verfügbar gemacht werden. Als erste Partner nennt Gigamon QCT und Agema Systems. Bei entsprechender Nachfrage könnten später auch weitere Hersteller folgen: Gigamons Software unterstützt das Open Network Install Environment (ONIE) und sei dementsprechend gut portierbar. Zunächst präsentiert Gigamon allerdings gerade einmal ein einziges Fremdsystem, das für GigaVUE-OS zertifiziert wurde, nämlich den Top-of-Rack SwitchQuanta QuantaMesh BMS T3048-LY2R.

Mit dem jetzt verkündeten Schritt verabschiedet sich Gigamon nach eigenem Bekunden keineswegs vom Hardwaregeschäft. Während der Einsatz von White Boxes am Netzwerkrand eine praktikable Lösung sei, brauche es für den Einsatz im Core weiterhin die Leistung spezialisierter Appliances.

Ananda Rajagopal, Vice President Product Line Management von Gigamon, erläutert: "Mit der Ankündigung, GigaVUE-OS für White-Box-Plattformen bereitzustellen, erweitert Gigamon den Zugangsbereich der Visibility-Architektur für die 'TAP all'-Welt der Betreiber von Datenzentren mit ihren riesigen Datenströmen [...] Es ist möglich, die gesamte Visibility-Infrastruktur mithilfe eines zentralisierten Fabric-Managers zu verwalten. Betreiber können damit die Grundlage für eine echte, aktive Visibility bilden, die um Software Defined Visibility herum aufgebaut ist."

Beta-Trials sind noch für Februar geplant, die allgemeine Verfügbarkeit plant Gigamon für April. Die Lizenzkosten betragen 8.495 US-Dollar für die 10G-Version der Software. Weitere Details zum Programm gibt es direkt beim Hersteller.

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