Suchen

Wenn das Service-Provider-Netz aus allen Nähten platzt Gigamon verwandelt Big Data in Manageable Data

| Redakteur: Ulrike Ostler

Gigamon kündigt die Entwicklung eines Konzepts an, mit dem Big Data in leicht verwaltbare Datenelemente für mobile Carrier zu transformieren sein sollen. Ziel der Methode ist es, für Carrier den Weg zu einer kosteneffizienten Lösung für die Verbindung einzelner oder mehrerer Übertragungswege mit 40 und 100 Gigabit zu den Analyse-Tools mit 10 und 1 Gigabit zu erleichtern.

Firma zum Thema

Es braucht nicht viel, um das mit Big Data gefüllte Netze zum Platzen zu bringen.
Es braucht nicht viel, um das mit Big Data gefüllte Netze zum Platzen zu bringen.
(Bild: Gereon Balzer/Pixelio )

Diese sich in Entwicklung befindliche Technologie wird in der Lage sein, den Netzwerkverkehr, der über übertragungsstarke Verbindungswege fließt, weiterzuleiten und das Datenvolumen über die vorhandenen Tools zu kontrollieren. Dieser Prozess skaliert das Datenvolumen, um es originalgetreu quasi in einem kleineren Maßstab zu reproduzieren.

Einzelne Tools sind dann in der Lage, den Datendurchsatz effektiv zu verarbeiten, der ursprünglich über 100 oder 40 Gigabit (Gb) Verbindungswege geflossen ist. Dieses Konzept sowie die bereits vorhandenen Lösungen von Gigamon für die Aufgabenfelder rund um Big Data werden vom Unternehmen auf dem Mobile World Congress 2013 in Barcelona präsentiert.

Mit der Marktverfügbarkeit wird dieses Konzept gemeinsam mit „Gigamon Flow Mapping“ und den Applikationstechniken „Giga Smart“ eingesetzt werden. Flow Mapping erlaubt die leistungsfähige Filterung einzelner, zum optimierten Transfer bestimmter Datenpakete im Netzwerk auf Basis von benutzerdefinierten Regeln, die Anwendern ein hohes Maß an Granularität und Skalierbarkeit gewährleisten. Giga-Smart-Applikationen modifizieren, transformieren und transportieren Datenpakete einschließlich der enthaltenen Informationen, um den Netzwerkverkehr vor Weiterleitung an Management-, Monitoring- und Security-Tools zu optimieren.

Von dicken auf dünne Leitungen

Die Analystin Dana Cooperson, VP & Practice Leader of Network Infrastructure Telecoms bei Ovum, sagt dazu: „Da die über mobile Geräte und Applikationen transferierten Datenmengen weiterhin so schnell zunehmen, müssen die mobilen Carrier einen Weg finden, die Leistung und die Servicequalität der Übertragungen effizient und wirtschaftlich zu überwachen.“

Auch wenn die Verbindungswege zunehmend auf 40 und 100 Gb ausgelegt werden, sind das Volumen und die Leistungsanforderungen von Big Data stetig wachsende Herausforderungen. Über den Gigamon-Ansatz sagt sie: „Er unterstützt mobile Carrier dabei, sich dieser Herausforderung erfolgreich zu stellen, indem sich die Problematik in kleinere, besser überschaubare Aufgaben unterteilen lässt, ohne die Kontrolle über die Leistungsqualität für die Anwender zu verlieren.“

Artikelfiles und Artikellinks

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 38337040)